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Maria Höfl Riesch hat ihr Karriereende bestätigt

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Maria Höfl Riesch hat ihr Karriereende bekannt gegeben, der Deutsche Skiverband muss also ab der nächsten Saison auf seine stärkste alpine Skirennläuferin verzichten. Sie wird damit nie wieder ein Weltcup-Rennen fahren, denn vor einer Woche verletzte sie sich bei einem Sturz so sehr, dass für sie die aktuelle Saison schon beendet ist.

Die Garmisch-Partenkirchenerin schaut auf eine große Karriere zurück. Zuletzt holte sie bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi, bei dessen Eröffnungsfeier Maria Höfl Riesch die deutsche Fahne tragen durfte, eine Goldmedaille in der alpinen Kombination und Silber im Super-Riesenslalom. Insgesamt feierte sie drei Olympiasiege. In Vancouver 2010 holte sie Gold in der Super-Kombination und im Slalom.

Als Allrounderin war die 29-Jährige immer Favoritin im Wettbewerb aus Abfahrt und Slalom und war auch bei Weltmeisterschaften sehr erfolgreich. Bei der WM 2013 in Schladming wurde sie Weltmeisterin in der Kombination und sicherte sich dazu noch Bronze in der Abfahrt und im Mannschaftswettbewerb. 2011 gewann sie bei der WM in ihrem Heimatort Garmisch-Partenkirchen jeweils Bronze in Abfahrt und im Super-G. Und bei der Weltmeisterschaft 2009 in Val d'Isere wurde sie Weltmeisterin im Slalom.

In 27 Weltcup-Rennen stand sie ganz oben auf dem Treppchen. Bis auf die Disziplin Riesenslalom konnte sie in allen anderen Disziplinen den Gesamtweltcup-Sieg holen. Den Abfahrts-Weltcup gewann sie zum Abschluss ihrer Karriere in dieser Saison. Im Super-G bekam sie 2007/2008 die Kristallkugel. Den Slalom-Weltcup gewann sie zwei Mal und zwar in den Saisons 2008/2009 und 2009/2010. Und den Kombinations-Weltcup sicherte sie sich 2007/2008. Dazu gewann sie noch in der Saison 2010/2011 den Gesamt-Weltcup.

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