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Maradona gefeuert

Diego Maradona ist nicht mehr der argentinische Nationaltrainer. Zunächst sah es so aus, als ob er doch weitermachen würde, aber nun sprach der allmächtige Verbandspräsident Julio Grondona ein Machtwort und setzte Maradona vor die Tür. Der Ex-Nationaltrainer bewies dabei aber Rückgrat.

Grondona stellte Diego Maradona zwar eine Vertragsverlängerung bis zur nächsten Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien in Aussicht, knüpfte dies aber an mehrere Bedingungen, auf die der Weltmeister von 1986 nicht eingehen wollte. Diego dürfe bleiben, der Rest muss gehen, so forderte es Grondona.

Aber Maradona stellte sich demonstrativ vor seine Mitarbeiter. 'Wenn sie an den Zeugwart ran wollen, wenn sie an den Masseur ran wollen, bin ich weg', sagte die 'Hand Gottes'. Und genau das musste Diego Maradona dann auch tun. Er musste gehen, weil er auf die Forderungen von Verbandspräsident Julio Grondona nicht eingehen wollte, berichtet BILD online.

Damit ist das für Argentinien blamable 0:4 im WM-Viertelfinale gegen das junge deutsche Team das letzte Spiel in der Ära Maradona gewesen. Dem genialen Fußballer wurde eh schon unterstellt, dass er dem Amt nicht gewachsen sei. Die Qualifikation schaffte Argentinien nur mit Mühe. Bei der WM folgten zwar Siege, aber niemals glanzvolle. Ein Weltstar wie Lionel Messi wirkte irgendwie deplatziert. Die Abwehr war löchrig. All das bestrafte dann die deutsche Mannschaft bei ihrem klaren 4:0-Sieg. Und Diego Maradona ist somit nicht mehr Nationaltrainer Argentiniens.

Bild: YouTube 1, 2

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