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Nach Quali-Sieg – Löw mit Ärger über die eigenen Fans

Eigentlich, so sollte man doch meinen können, müsste bei der deutschen Fußball Nationalmannschaft alles eitel Sonnenschein sein – doch weit gefehlt. Trotz des niemals gefährdeten 4:0-Sieges über Kasachstan am Wochenende in der EM-Qualifikation ist Bundestrainer Joachim Löw voll des Ärgers über die eigenen Fans. Die gellenden Pfiffe gegen Superstar Bastian Schweinsteiger brachten den Coach sichtlich auf die Palme.

Zugegeben, Schweinsteiger agierte wie auch zuletzt in der Liga mehrheitlich unglücklich, der Bayer konnte zu keiner Zeit an seine überragenden Leistungen bei der WM 2010 anknüpfen. Doch dass das Publikum auf dem Betzenberg in Kaiserslautern im Laufe des Spiels all seine Aktionen mit Pfiffen kommentierte und sogar seine Auswechslung mit einem lauten Pfeifkonzert bedachte, das wollte Löw nicht hinnehmen.

Über diese unschönen und vor allem völlig unsportlichen Ereignisse nämlich geriet völlig aus dem Fokus, dass die DFB-Elf mit Riesenschritten in Richtung EM 2012 marschiert. Fünf Spiele, fünf Siege und ein beeindruckendes Torverhältnis lassen kaum einen Zweifel daran, dass man im kommenden Jahr wieder den Titel im Blick haben will.

Löw erklärte, er habe die Stimmung aus äußerst negativ empfunden, auch Schweinsteiger habe das Recht, mal ein schwaches Spiel zu machen. Und auch der Spieler selbst zeigte sich ratlos, der Mittelfeldspieler gab zu, das Verhalten der Zuschauer nicht nachvollziehen zu können. Die Stimmung zwischen Mannschaft und Fans ist derzeit eher gereizt, der Ärger von Joachim Löw daher mehr als verständlich – die Ansprüche an die DFB-Elf sind nach den letzten Leistungen offenbar in den Himmel gewachsen.

Quelle: Sport1.de
Bild: YouTube 1 und 2

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