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Löw und Bierhoff verzocken sich, neuer Vertrag auf Eis gelegt

Mit diesem handfesten Streit beim DFB zwischen Theo Zwanziger, dem Präsidium, Jogi Löw und Oliver Bierhoff hatte wohl so kurz vor der wichtigen Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika niemand mehr gerechnet. Hieß es vor ein paar Monaten noch, der Vertrag mit Joachim Löw als Bundestrainer wäre nach dem Sieg über Russland per Handschlag um zwei Jahre verlängert worden, so wurde nun zum Staunen aller verkündet, dass die offiziellen Verhandlungen geplatzt seien.

Gestern am späten Nachmittag war DFB-Boss Theo Zwanziger gemeinsam mit Manager Oliver Bierhoff vor die Kameras getreten und hatte die Misere verkündet – weitere Verhandlungen um das Schicksal von Jogi Löw und seinem Stab wird es nun erst nach der WM geben. Dabei hatten alle fest damit gerechnet, dass bereits vor dem Turnier im Sinne von Ruhe und Planungssicherheit alles in trockenen Tüchern sein würde.

Pustekuchen! Nun kam es tatsächlich laut Informationen von Bild.de und Kicker zu einem handfesten Streit um Geld, Macht und Kompetenzen – dies machte eine rasche Einigung unmöglich. 'Wir konnten uns bei wichtigen inhaltlichen Aspekten nicht einigen, die aus Sicht des DFB-Präsidiums zum Teil auch im Blick auf die Satzung nicht akzeptabel sind', so Zwanziger.

Das klingt nicht gut, insbesondere ging es um ein Vetorecht für Oliver Bierhoff in Fragen des Bundestrainers und um etwaige künftige Bonuszahlungen. Da wollte der DFB nicht mehr mitspielen. Jetzt befürchten viele, der Streit um den Vertrag zwischen Löw, Bierhoff und Co. könnte in den nächsten Wochen Unruhe in die Mannschaft bringen. Auch wenn das vielleicht übertrieben ist, gut jedoch ist der auf Eis gelegte Vertrag sicherlich nicht für das interne Klima...

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