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Lotus kehrt in Zusammenarbeit mit Renault in die Formel 1 zurück

Für eingefleischte Formel 1-Fans dürfte es eine große Freude sein – der englische Sportwagenhersteller Lotus feiert im Jahr 2011 sein großes Comeback in der Formel 1. Wie Sport1.de und andere Sportmedien berichten, schließen sich die Engländer dem französischen Rennstall von Renault an und gründen ab der kommenden Saison das neue Team Lotus Renault GP.

Wie die Engländer in einer Pressemitteilung bekannt gaben, werde man 75% der Anteile an dem bisherigen Rennstall übernehmen und zum Haupteigner werden. In Erinnerung an die großen Zeiten von Lotus in den 80er Jahren, werden die Teamfarben wieder in einer Mischung aus Gold und Grün gehalten – schon damals hatten Lotus und Renault eng und erfolgreich zusammengearbeitet.

Schon längst aber ist Lotus nicht mehr in den Händen der englischen Erbauer – Inhaber des Lotus-Konzerns ist seit Jahren der malaysische Autokonzern Proton. 'Ich unterstütze diese Partnerschaft voll und ganz. Das ist eine aufregende Entwicklung, die für die Lotus-Gruppe und Proton strategische Vorteile bietet', erklärte der ehemalige malaysische Premierminister und heutige Proton-Berater Mahathir bin Mohamad im Anschluss.

Nun hofft man wohl, in der erneuten Zusammenarbeit mit Renault an die großen Zeiten in der Formel 1 anschließen zu können. In den 70ern und 80ern waren die Engländer unter den dominierenden Teams in der Königsklasse, holten insgesamt sieben Team-Titel sowie sechs Fahrer-Weltmeisterschaften. Für die Formel 1 also hat das Comeback von Lotus daher sicherlich nur positive Effekte.

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