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Lothar Matthäus angeblich in Schwarzmarkt-Handel verwickelt

Für den Ehrenspielführer der Nationalmannschaft Lothar Matthäus kommt es derzeit wirklich knüppeldick – erst gab es die Schlammschlacht mit seiner Noch-Ehefrau Liliana, dann verlor er der sicher geglaubten Trainerposten in Kamerun, und nun muss sich der Rekordnationalspieler auch noch mit Vorwürfen des Schwarzmarkt-Handels herum schlagen.

Wie Sport1.de berichtet, könnte der 49-Jährige während der WM versucht haben, mit dem Verkauf von Tickets schnelles Geld zu machen. Dabei soll es sich insbesondere um ein Geschäft am 10. Juli handeln - im Hotel DaVinci in Johannesburg soll Lothar Matthäus für Eintrittskarten für das Finale rund 6.500 Euro bekommen haben.

Sollten sich die Verdachtsmomente erhärten, hat man es mit klassischem Schwarzmarkthandel zu tun, schließlich hatten die Tickets de facto nur einen Wert von 470 Euro. Erhalten hatte Matthäus die Karten wohl von dem arabischen TV-Sender 'Al Jazeera', für diesen hatte der ehemalige Münchener während der WM in Südafrika als Experte gearbeitet.

Angeblich gibt es auch schon eine Stellungnahme – der 'tz' sagte Matthäus demnach, er habe mit den Karten lediglich einem Freund einen Gefallen getan, Geld habe es keines gegeben. Sollte dies aber doch der Fall sein, drohen Matthäus Strafen von der FIFA mit hohen Geldbußen und sogar Gefängnis – für Lothar läuft es derzeit wahrlich nicht gut...

Bild: YouTube, 2010 World Cup - Shine 2010(Flickr)

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