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Leichtathletik-WM 2009: Neun deutsche Medaillen

Mit insgesamt neun Medaillen sorgten die deutschen Leichtathleten für ein tolles Ergebnis bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin. Unangefochtener Star ist aber der Jamaikaner Usain Bolt, der die drei angekündigten Goldmedaillen gewonnen hat und dabei zwei Fabelweltrekorde im Sprint aufstellte.

Mit einem stimmungsvollen Fest gingen die 12. Leichathletik-Weltmeisterschaften am Sonntag zu Ende. Die deutschen Athleten trugen ein Plakat durchs Stadion, auf dem in nicht ganz astreiner Grammatik "Danke, Berlin, ihr wart super" stand. Insgesamt sahen 515.000 Zuschauer die Wettkämpfe. Dennoch blieben an manchen Tagen einige Plätze leer.

Usain Bolt aus Jamaika ist nach seinem Erfolg bei Olympia 2008 bei diesen Titelkämpfen endgültig zur Ikone aufgestiegen. Nach seinen zwei Siegen im 100 und 200 Meter-Sprint mit jeweils Weltrekord gewann er auch Gold mit der jamaikanischen Staffel im 4x100 Meter-Lauf. Damit holte er die drei angekündigten Goldmedaillen. Die Leichtathletik hat endlich wieder einen Weltstar.

Und der Deutsche Leichtathletik-Verband DLV hat endlich wieder Topathleten. Insgesamt neun Mal Edelmetall gingen an deutsche Wettkämpfer. Steffi Nerius (Speerwurf) und Robert Harting (Diskus) gewannen Gold. Nadine Kleinert (Kugelstoßen), Betty Heidler (Hammerwurf) und Jennifer Oeser (Siebenkampf) freuten sich über Silber. Dazu gewannen Ariane Friedrich und Raul Spank (beide Hochsprung), Ralf Bartels (Kugelstoßen) und die 4x100 Meter-Staffel der Frauen mit Marion Wagner, Anne Möllinger, Cathleen Tschirch und Verena Sailer Bronze. Ein tolles Ergebnis bei diesen Leichathletik-Weltmeisterschaften nach dem Desaster bei Olympia 2008 in Peking mit nur einmal Bronze.

Bild: eurosport.de

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