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Leichtathetik-WM: Robert Harting gewinnt Gold im Diskuswerfen

Beim Diskuswerfen ist Robert Harting das Maß aller Dinge. Bei großen Wettkämpfen führt der Weg zum Gold nur über den Deutschen und meistens schnappt er sich selber. Bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Moskau sicherte er sich jetzt seinen dritten Weltmeistertitel in Folge.

Trotz ziemlich massiver Rückenprobleme, wie Hartings Trainer Werner Goldmann im ZDF sagte, setzte der Olympiasieger in seinem vierten Versuch die Bestweite von 69,11. Zuvor startete er durchwachsen in den Wettkampf, bevor er dann im zweiten Versuch 68,13 raushatte. Seinen dritten Wurf setzte er in die Maschen. Also bewies Robert Harting mal wieder starke Nerven.

Sein großer Rivale Piotr Malachowski sicherte sich die Silbermedaille. Der Pole warf 68,36 Meter weit. Dritter wurde Weltmeister von 2007 und Olympiasieger von 2008 Gerd Kanter aus Estland. Der zweite deutsche Starter hatte etwas Pech. Martin Wierig aus Magdeburg fehlten nur 17 Zentimeter zu einer möglichen Bronzemedaille.

Für Robert Harting heißt es nun, den WM-Rekord von Lars Riedel zu jagen. Der Chemnitzer verbuchte fünf Weltmeistertitel, Harting hat jetzt drei. Es sollen aber noch einige dazu kommen. Denn er sagte schon vor dem Wettkampf: "Jeder will sein Dorf verteidigen. Nur dass die Mistgabel bei uns der Diskus ist." Harting konnte die Angreifer alles aus seinem Dorf vertreiben.

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