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Robert Kubica schwer verunglückt

Schock in der Formel 1: Renault-Pilot Robert Kubica hatte bei einer Rallye in Italien einen schweren Unfall und musste mehrere Stunden von den Ärzten operiert werden. Eine Rückkehr zum Start der Formel 1-Saison scheint unmöglich, eine endgültige Diagnose kann wohl erst in sechs Monaten abgegeben werden.

Mit Erlaubnis seines Arbeitgebers Renault nahm der polnische Formel 1-Pilot an der Ronde die Andora teil. Mit einem Skoda-Fabia nahm er am Sonntag das Rennen auf und kam schließlich von der Fahrbahn ab. Kubica prallte in der Gemeinde San Lorenzo in der Nähe von Genua gegen die Mauer einer kleinen Kirche. Der Pilot wurde sofort per Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Beifahrer Jakub Gerber kam mit dem Schrecken davon.

Kubica hatte schwere Verletzungen am rechten Arm und Bein erlitten. 'Robert Kubicas Unterarm war an zwei Stellen aufgerissen, die Blutzirkulation unterbrochen, Knochen und Sehnen waren erheblich zerstört', sagte Professor Mario Igor Rossello, Chefarzt der San Paolo-Klinik in Savona. Es sei ein schwieriger Eingriff gewesen, der sieben Stunden dauerte. Aber wohl erfolgreich war. Nach der OP sei Kubicas Hand warm und durchblutet gewesen.

Der Zustand des Polen sei aber nach wie vor kritisch. Eine verlässliche Diagnose, inwiefern der Renault-Pilot in die Formel 1 zurückkehren kann, sei wohl erst in einem halben Jahr möglich. Ein Jahr werde Robert Kubica wohl brauchen, um nach seinem schweren Unfall wieder körperlich voll fit zu sein, prognostizieren die Ärzte.

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