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Kolumbianischer Fußballprofi erschießt nach Beleidigungen einen Fan

Eine tragische Geschichte erschüttert den kolumbianischen Fußball: Weil der Fußballprofi Javier Florez die Schmährufe und Beleidigungen eines 24 Jahre alten Fans nicht länger ertragen konnte, schnappte er sich eine Waffe und erschoss den Unruhestifter. Wie Sueddeutsche.de berichte befand sich Florez daraufhin für einige Stunden auf der Flucht, stellte sich danach aber der Polizei.

Gekommen war es zu den Anfeindungen durch einige Fans, deren Anstifter der nun Erschossene gewesen sein soll, durch ein zuvor verlorenes Endspiel der Mannschaft Atletico Junior de Barranquilla. Immer wieder machten er und einige anderen Fans sich in der Nachbarschaft lautstark über Javier Florez lustig, dann verlor dieser die Nerven.

Vier Schüsse wurden auf das Opfer abgefeuert, das sich noch mehrere hundert Meter weit schleppen und scheinbar in Sicherheit bringen konnte. Der Fußballprofi Javier Florez aber konnte ihn verfolgen und tötete ihn anschließend mit einem finalen Schuss. Schon während der Flucht von Florez eilten Angehörige des Opfers und Nachbarn zum Haus des Fußballers und demolierten es.

Unter anderem wurde sein Auto kaputt geschlagen und in Brand gesetzt. Nun wird sich aber die Staatsanwaltschaft um den Fall kümmern – der Club von Javier Florez drückte in einer offiziellen Stellungnahme bereits sein tiefes Bedauern über die Tragödie aus. Höchst wahrscheinlich wird Florez für den Mord an dem Fan eine lebenslange Haftstrafe in Kauf nehmen müssen.

Bild: Diario-Deportes.com (Fidel García), Juniorbarranquilla.com

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