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Jörg Berger soll Arminia Bielefeld noch vor dem Abstieg retten

Es war ganz sicher eine der kuriosesten und seltsamsten Trainerentlassungen in der Geschichte der Fußball Bundesliga – nach einer sehr mageren Saison entließ Arminia Bielfeld seinen Trainer Michael Frontzeck nach dem vorletzten Spieltag. Der mehr als nur drohende Abstieg und die krasse 0:6 Niederlage am Wochenende bei Borussia Dortmund besiegelten das Schicksal von Trainer Frontzeck.

Selten aber hielt ein abstiegsgefährdeter Club so lange an seinem Trainer fest, um ihn dann einen Spieltag vor Ende der Saison zu entlassen. Sofort aber präsentierten die Arminen einen Nachfolger, und dies ist – wie konnte es anders sein – der alte Trainerfuchs Jörg Berger. Er ist wohl der bekannteste Feuerwehrmann unter den Retter-Trainern.

Unvergessen seine Rettung von Eintracht Frankfurt im Jahre 1999. Jan Aage Fjörtoft prägte damals den legendär gewordenen Spruch: "Jörg Berger hätte sogar die Titanic gerettet...". Nun also soll er bei Bielefeld zum Saisonende noch das Unmögliche schaffen. Das mindeste ist es, mit einem Sieg den wichtigen 16. Tabellenplatz zu erreichen, dann hätte die Arminia noch die Möglichkeit in der Relegation den Klassenerhalt zu schaffen.

Dazu muss aber unbedingt im wichtigen Heimspiel gegen Hannover 96 gewonnen werden – Michael Frontzeck trauten die Bielefeld-Bosse wohl diesen Sieg nicht mehr zu. Und verliert Gladbach zudem daheim gegen die starken Borussen aus Dortmund, dann ist sogar bei nur vier Toren Rückstand den rettende Tabellenplatz 15 noch drin. Wenn Jörg Berger das schafft, ist er endgültig der Retter Nummer eins!

Quelle: Kicker.de
Bild: YouTube, Arminia-Bielefeld.de

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