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Jens Voigt will nach Horror-Sturz noch einmal die Tour fahren

Es war der mit Abstand schlimmste Sturz bei der diesjährigen Tour de France – der 37-jährige deutsche Radprofi aus dem Saxo Bank Team stürzte bei Tempo 90 mit voller Wucht auf den Asphalt. Nun meldete sich Voigt ersmals nach seinem schweren Unfall zu Wort und macht seinen Fans Mut.

Nur zwei Tage nach dem Sturz sprach Jens Voigt mit Bild.de über den Unfall und seine sportliche Zukunft. Klipp und klar und hoch motiviert erklärte der zweimalige Sieger der Deutschlandtour: "So kann ich ja schlecht aufhören. Ich will auf jeden Fall im nächsten Jahr die Tour de France fahren." Und das sagt jemand, der gerade wohl haarscharf am Tod vorbeigeschlittert ist...

Sein medizinischer Betreuer erklärte den Journalisten, dass der Helm wohl das Leben von Jens Voigt gerettet habe. Allein durch diesen wäre Voigt "nur" mit einem Jochbeinbruch aus dem Unfall herausgekommen. "Außerdem", so der Radprofi zu den weiteren Verletzungen, "wurde ich an den Händen und an den Wunden im Gesicht genäht."

An den Unfall und den Sturz selbst aber hat Jens Voigt nach eigenen Angaben keinerlei Erinnerungen mehr. "Ich habe einen totalen Filmriss. Ich dachte bei der Abfahrt noch, das läuft ja heute super für mich. Da kannst du noch ein bisschen für die Schleck-Brüder arbeiten – dann bin ich auf der Pritsche im Krankenwagen aufgewacht." Voigt hofft, noch heute das Krankenhaus wieder verlassen zu können.

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