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Jens Voigt stürzt bei der 16. Etappe der Tour de France schwer

Die diesjährige Tour de France 2009 steht anscheinend unter keinem guten Stern – nachdem bereits in der vergangenen Woche ein Fan bei einem Zusammenprall mit einem Polizeimotorrad ums Leben kam, stürzte nun der deutsche Radprofi Jens Voigt auf der 16. Etappe und verletzte sich dabei schwer.

Der 37-jährige Berliner fiel bei einer Abfahrt und einer Geschwindigkeit von 90 km/h ungebremst auf sein Gesicht. Jens Voigt war blutüberströmt und verlor das Bewusstsein. 25 Kilometer vor dem Ziel fuhr der Berliner gemeinsam mit der Spitzengruppe bei trockener Straße in eine leichte Kurve, hier aber erwischte ihn eine Bodenwelle.

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Jens Voigt verlor für eine Sekunde die Kontrolle über seine Rennmaschine, knallt mit voller Wucht zu Boden und rutschte noch mindestens 30 Meter über die Straße. Sofort war aber ein Krankenwagen zur Stelle, der den noch immer bewusstlosen Radprofi direkt ins nächstgelegene Krankenhaus brachte. Bange Stunden für seine Familie und seine Fans.

Der behandelnde Arzt Gerard Porte erklärte der Presse: "Er war drei bis vier Minuten bewusstlos." Dazu gab es die Diagnose, eine schwere Gehirnerschütterung und ein Jochbeinbruch unter dem Auge – Jens Voigt hatte also tatsächlich noch Glück im Unglück. Aktuellen Informationen von Bild.de zur Folge geht es Jens Voigt den Umständen entsprechend gut, nach seinem Horror-Sturz bei der Tour de France aber muss er noch mindestens bis Donnerstag im Krankenhaus bleiben.

Bild: YouTube

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