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Ist Lionel Messi ein Steuersünder?

Nein, bitte nicht der unbescholtene Lionel Messi. Der Argentinier soll mehrere Millionen an Steuern hinterzogen haben. Das jedenfalls schreibt die BILD-Zeitung. Damit hätte die Fußballwelt nach Uli Hoeneß den zweiten Fall von massivem Steuerbetrug.

Die spanische Nachrichtenagentur EFE meldete, dass die spanische Staatsanwalt den Weltfußballer ins Visier genommen. Es soll um vier Millionen Euro gehen, die Messi von 2007 bis 2009 am Finanzamt vorbeigeschleust habe. Mit unter Verdacht steht der Vater des Superstars vom FC Barcelona.

Der Stein des Anstoßes sind Lizenzgebühren für Bildrechte von Lionel Messi. Er soll sie über Unternehmen in Steuerparadiesen wie Belize und Uruguay abgewickelt haben. In Spanien hat der Fußballer, der 15 Millionen Euro pro Saison verdient und dazu noch 19 Millionen an Werbeeinnahmen hat, den Spitzensteuersatz von 56 Prozent.

Nun haben Messi und sein Vater ein Klagegesuch der Sonderstaatsanwaltschaft für Wirtschaftsdilekte am Hals. Der Fußballstar hat auf seiner Facebook-Seite aber erklärt, dass alle Geschäfte korrekt abgewickelt wurden und er niemals Steuern hinterzogen habe. Wir werden sehen, wie sich die Geschichte noch entwickelt.

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