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IndyCar-Champions Dan Wheldon stirbt bei Crash

Die US-amerikanische Rennserie IndyCar gilt mit seinen engen Pisten, dem schnellen Rund und den immensen Geschwindigkeiten seit jeher als eine der gefährlichsten im Rennsport. Nun ist es beim letzten Rennen der Saison auf dem Kurs von Las Vegas zu einem tragischen Massen-Crash gekommen, in dem der zweimalige Champion Dan Wheldon tödlich verunglückte. Die Szene steht unter Schock.

Insgesamt fünfzehn Rennwagen waren in den Unfall verwickelt, der in einem gigantischen Feuerball endete - der 33-jährige Brite Wheldon hatte keine Chance, mit dem Leben davon zu kommen. Sein Auto war mit hoher Geschwindigkeit aufgefahren und hatten den Bodenkontakt verloren, dann raste das Gefährt direkt in einen Fangzaun.

Mit einem Hubschrauber brachten ihn die Ärzte in das nächstgelegene Krankenhaus, nach zwei Stunden aber musste der Kampf um sein Leben aufgegeben werden. Wheldon galt als einer der besten Fahrer der Indy500-Serie, in den letzten Monaten und Jahren hatte es immer wieder Gerüchte gegeben, der Brite könne in die Formel 1 wechseln, doch am Ende wollte er seine Karriere in der US-Rennserie beenden.

Dafür lagen die Verträge schon bereit. Wie Sport1.de berichtet, sollte ein neuer Kontrakt über zwei Jahre bei seinem Team Andretti nach dem tragischen Rennen unterschrieben werden. Aber Teamchef Randy Bernard blieb nach dem Tod seines Schützlings nicht anderes übrig, als die traurige Mitteilung zu machen. 'Unsere Gedanken gehören jetzt seiner Familie', erklärte dieser. Der Wheldon-Crash wird die IndyCar-Serie nun noch auf lange Zeit begleiten...


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