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Hoeneß nach Urteil: 'Zu viele Italiener in der UEFA!'

Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß regt sich nach dem Urteil gegen Franck Ribéry mächtig über die Verantwortlichen der UEFA auf - nach dem Geschmack des streitlustigen ehemaligen Managers sitzen in dem Fußballbund eindeutig zu viele Italiener. Nachdem die Berufung gegen die rote Karte und die Sperre im Finale der Champions League grandios gescheitert war, hielt es Hoeneß nicht mehr auf den Sitzen.

Er wird dem Verband vor, einfach nicht objektiv in der Sache zu sein. 'In der UEFA sind zu viele Italiener, die Interessen haben. Der Schiedsrichter war ein Italiener, unter den Leuten, die bei der UEFA aktiv sind, sind viele Italiener. Und kein einziger Deutscher, da hast du zu wenig moralische Untersützung', sagte Uli Hoeneß am Donnerstag bei einer Preisverleihung der Stiftung 'Bündnis für Kinder'.

Hintergrund von Hoeneß´ Vermutungen sind natürlich der derzeitige Kampf um den vierten Starplatz in der Champions League - momentan kämpfen Italien und Deutschland in der UEFA-5-Jahres-Wertung um den wichtigen Rang. Dort sieht der Münchener zu viele eigene Interessen im Spiel, wenn es darum geht, die überflüssige Sperre für Superstar Franck Ribéry zurück zu nehmen.

Aber auch Hoeneß betonte noch einmal, dass man den Kampf noch nicht aufgegeben hat. 'Das Grundproblem ist doch, wie man dieses Foul, dass es ja eindeutig war, bewertet. Die Klage beim obersten Sportgericht CAS wurde bereits eingereicht. Ich rechne mir gute Chancen aus', erklärte er. Vielleicht hat Hoeneß ja Glück, und beim CAS sitzen weniger Italiener als bei der UEFA...

Quelle: Kicker.de
Bild: YouTube 1 und 2

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