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Hoeneß droht Real Madrid wegen Ribéry und Paragraph 17

Jetzt haut Bayern Manager Uli Hoeneß wegen des dauernden Trommelfeuers aus Madrid auf den Tisch. Er will sich das mediale Gewitter nicht länger antun und stellt einige Dinge klar. Einerseits machte er in einem kurzen Interview klar, dass Franck Ribéry unter keinen Umständen nach Madrid wechseln würde – auch nicht für einen Betrag jenseits von 70 Millionen Euro – und dann stieß er auch noch eine regelrechte Drohung an Real aus.

Da es in den letzten Tagen immer wieder geheißen hatte, man könnte seitens Real Madrid den berühmt gewordenen Paragraph 17 ziehen, durch Ribéry für einen Spottpreis unter zehn Millionen Euro zu haben wäre, schob er dem ganzen nun verbal einen Riegel vor. 'Bisher hat keiner der großen Vereine je den Paragraphen gezogen. Wenn irgendeiner der Großen das versucht, dann ist die Hölle los', schimpfte Hoeneß.

Ob Hoeneß allerdings trotz aller Bestimmtheit nur pokert, ist weiterhin offen. Schließlich hört man von Madrids Star-Berater Zinedine Zidane weiterhin Statements, dass man Franck Ribéry in jedem Falle nach Madrid holen werden. Unter der Woche bezeichnete der Welt- und Europameister ihn als besten Spieler der Welt.

Auch dies aber lässt Hoeneß offensichtlich bislang kalt. Vielmehr brach er jetzt zusätzlich eine Lanze für seinen französischen Superstar. So wolle er es nicht mehr hinnehmen, dass die Bild-Zeitung Ribéry andauernd als Stinkstiefel darstelle, der unbedingt den Verein verlassen wolle. Hoeneß betonte, Ribéry habe sich bislang überhaupt nichts zu Schulden kommen lassen.

Quelle: Sport1.de
Bild: YouTube, YouTube

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