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Heftige Proteste in Australien

Man hatte es befürchtet und es wurde wahr: Es kam zu mehreren Zwischenfällen und mindestens sieben Personen wurden festgenommen. Dennoch gelang es den 80 Läufern, die Fackel ans Ziel zu bringen.

Die Proteste ließen nicht lange auf sich warten. Bereits eine Stunde nach dem Start sprang ein Mann vor die Fackel, wurde allerdings gestoppt. Weitere Zwischenfälle ergaben sich im Park des Stadtzentrums. Hier hatten sich Tausende von Menschen versammelt, die entweder tibetische oder chinesische Fahnen schwenkten. Zwar versuchte die Polizei alles, um die zwei Seiten voneinander getrennt zu halten, zu Rangeleien kam es dennoch.

Schlussendlich durften in Canberra auch drei chinesische Fackelwächter mitlaufen. Australien hatte sich zunächst geweigert diese mitlaufen zu lassen, da sie ihnen negativ aufgefallen waren. In einem Bus hätten sie mitfahren sollen, aber die chinesische Delegation hatte protestiert.

Am Samstag zieht die Fackel weiter in die japanische Stadt Nagano, bevor es am 2. Mai nach Hongkong geht.

Quelle: Welt-Online, Focus-Online
Bild: YouTube

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