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Großer Preis von Bahrain nach Neuansetzung wieder vor dem Aus

Es ist in der Tat ein schier endloses Hin und Her, das sich rund um die Austragung des Großen Preises von Bahrain in der Formel 1 seit vielen Wochen abspielt. Bedingt durch die politischen Spannungen im Land wurde erst lange über eine Absage in dieser Saison diskutiert, dann kam es zu der offiziellen Absage, dann wurde wieder diskutiert und schließlich stand eine Neuansetzung des Rennens zu Buche.

Anstatt mit dem Großen Preis von Bahrain die Saison zu beginnen, sollte nun am 30. Oktober in der Wüste gefahren werden. Diese Entscheidung wurde teilweise gegen heftigen Widerstand der Teams und zahlreicher Menschenrechtsorganisationen durchgesetzt, die sich ein Rennen unter diesen Umständen nicht vorstellen konnten.

Doch kaum ist die Entscheidung gefallen, rudert die Formel 1 und allen voran Boss Bernie Ecclestone auch schon wieder zurück. In Erwartung weiterer Protestbriefe aller Beteiligten gab der 80-Jährige nun zu Protokoll, man werde das Rennen letztlich nur austragen, sofern sich die Lage in dem Land bis zum Termin beruhigt hätte. 'Und falls nicht, werden wir nicht nach Bahrain fahren, und wir haben keine Probleme.'

Planungssicherheit sieht anders aus, so dass man damit rechnen kann, dass die Diskussion um den Grand Prix von Bahrain in den kommenden Wochen vehement weitergehen wird. Zwar endete am 1. Juni offiziell der Ausnahmezustand in dem Wüstenstaat, doch von einer wirklichen Beendigung der Krise kann in keiner Weise die Rede sein - der Große Preis in Bahrain steht mehr denn je auf der Kippe.

Quelle: Sport1.de

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