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Großer Ärger auf Schalke – Magath fordert Geld für Stars

Kaum hat der FC Schalke 04 die vergangene Bundesliga-Saison mit einem erfolgreichen Ergebnis hinter sich gebracht, da kracht es hinter den Kulissen schon wieder mächtig – Grund ist Trainer Felix Magath, der für kommende Transfers Geld vom Präsidium einfordert. In einem Interview mit dem Kicker erklärte er nun: 'Wir brauchen etwa 30 Millionen Euro für die Verstärkung des aktuellen Kaders.'

Dies aber dürfte wohl zum Problem werden, denn jetzt gibt es mächtig Ärger, und intern drohte der Meistertrainer wohl sogar indirekt mit seinem Rücktritt. Bei der Jahreshauptversammlung in der vergangenen Woche wurde laut eines Berichts von Sport1.de ein Antrag von Magath abgelehnt, der ihm bei kommenden Transfers eine größere Autonomie eingeräumt hätte, nun sieht der Trainer sein Konzept in Gefahr.

Die vergangene Saison habe ihn große Kraft gekostet, nun aber habe man ihm mitgeteilt, dass das Minus des Vereins doch deutlich größer gewesen sei, als man ihm vorher mitgeteilt habe. Geld also für neue Spieler sei nur da, wenn man andere Stars abgegeben würde. So jedenfalls hatte sich das Felix Magath sicherlich nicht gedacht, als er als deutscher Meister von Wolfsburg nach Schalke wechselte.

Für Magath war es immer Bedingung, bei Transfers freie Hand zu haben, nun muss er für jede Verpflichtung den Aufsichtsrat befragen. Seine Arbeit sei dadurch erschwert, erklärte Magath. 'Das gab es noch nie, dass ein Verein sich für die Champions League qualifiziert und dann erstmal Spieler verkaufen muss', giftete er. Gut möglich also, dass sich die Liebesbeziehung zwischen Magath und dem FC Schalke durch den Ärger ums Geld entzweien könnte...

Bild: Youtube 1 und 2

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