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Friedlicher Fackellauf in Thailand und Start in Malaysia

Am Samstag verlief der Fackellauf in Thailand friedlich und ging ohne großen Zwischenfälle über die Bühne. Vereinzelt waren zwar Demonstranten zu sehen, aber zu Auseinandersetzungen kam es nicht.

Insgesamt 2.000 Polizisten schützten die Olympische Fackel und die Präsenz Hunderter Chinesen war nicht zu übersehen: Rote Fahnen überdeckten den zehn Kilometer langen Fackellauf.

Vor dem UN-Gebäude in Bangkoks Regierungsviertel trafen allerdings Tibetaktivisten und die Pro-China-Fraktion aufeinander. Während von der einen Straßenseite Fotos von Tibetern hochgehalten wurden, die bei den Protesten ums Leben gekommen oder verhaftet worden waren, und Slogans wie "Schande, Schande" und "Stoppt das Töten in Tibet" gerufen wurden, brüllte die andere Straßenseite "China, los geht's".

Gao Ximo, ein Student aus Kunming in China erklärte, sie seien stolz auf ihr Land und wollten es nicht durch "böse Menschen" wie die Tibetdemonstranten in den Schmutz gezogen sehen. Außerdem verdeutlicht er: "Tibet war immer ein Teil von China und wird immer ein Teil von China sein." Ein Exiltibeter brach indes zusammen und sagte unter Tränen: "Ich will doch nur, dass meine Heimat frei ist."

Dank der Polizei kam es zwischen den beiden Straßenseiten nicht zu physischen Konfrontationen, so dass auch dieser Fackellauf als 'gelungen' gilt.

Und unter strengen Sicherheitsvorkehrungen tragen 80 Läufer die Olympische Flamme derzeit durch Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur.

Auch dieser Lauf verläuft, bis auf einen Zusammenstoß pro-tibetischer und pro-chinesischer Demonstranten vor Beginn des Laufs, bislang ohne Zwischenfälle.

Vier Stunden soll der Fackellauf auf der über 16 Kilometer langen Strecke dauern.

Quelle: Stern-Online
Bild: YouTube

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