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Franck Ribéry kämpft in Nyon um seine letzte Chance für's Finale

Für Bayern Superstar Franck Ribéry ist es wirklich die allerletzte Chance, vielleicht doch noch beim großen Finale der Champions League am 22. Mai für München auf dem Platz zu stehen. Dafür ist Ribéry samt Sportdirektor Christian Nerlinger am heutigen Tage nach Nyon gereist, wird dort vor dem Sportgericht noch einmal aussagen.

Dann liegt alles in den Händen der Schweizer UEFA-Berufungsrichter Michael Wuilleret und seinen zwei Kollegen – nur sie können die bereits ausgesprochene Sperre von drei Spielen in der Champions League noch einmal aufheben. Und vielleicht besteht ja tatsächlich noch eine minimale Chance, Franck Ribéry hat zumindest noch ein paar gute Argumente in der Tasche.

Das harte Urteil begründete die UEFA mit einer Tätlichkeit, diese aber ist laut einhelliger Meinung dem Franzosen nun wirklich nicht vorzuwerfen. Zwar ging er etwas ungestüm in den Zweikampf, böse Absicht aber kann man dem Dribbler eigentlich nicht vorwerfen. Das sah auch der betroffene Gegenspieler Lopez so. 'Ribéry hatte keine böse Absicht. Wir sind beide auf den Ball gegangen. Ich war nur vor ihm da', erklärte dieser unter der Woche.

Mit diesen Aussagen könnte Ribéry möglicherweise doch noch einmal auf ein milderes Urteil hoffen, auch Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge ist mit von der Partie und will sich einsetzen: 'Wir werden kämpfen. Das sind wir Franck schuldig.' Nun muss abgewartet werden, ob der große Traum vom Finale für Ribéry vielleicht doch noch wahr werden kann.

Quelle: Bild.de
Bild: Youtube 1 und 2

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