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Die 5 brutalsten Fouls in der Bundesliga

In Bundesligaspielen geht es manchmal ziemlich hart zur Sache, aber in den meisten Fällen geschieht doch alles noch im Rahmen der Regeln. Wer über die Stränge schlägt, der sieht die rote Karte und wird gesperrt und ab und zu verletzt auch ein Spieler seinen Gegenspieler. Aber wir stellen hier Fouls vor, die gar nicht gehen. Das ist schon erschreckend, wie brutal manche zur Sache gehen. Wie etwa im Jahr 1981 als Norbert Siegmann von Werder Bremen mit den Stollen voran ans Bein von Ewald Lienen vom MSV Duisburg geriet. Er schlitzte ihm damit den kompletten Oberschenkel auf und der Knochen war schon zu sehen. Dennoch sprang der Gefoulte und humpelte zum gegnerischen Trainer, um sich lauthals zu beschweren. Erstaunlicherweise gab es dafür nur die gelbe Karte.


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Immer wieder der gleiche

Kevin-Prince Boateng fiel in seiner bisherigen Karriere immer wieder durch äußerst harte Fouls auf, unter anderem hatte er dafür gesorgt, dass Michael Ballack nicht an der WM 2010 teilnehmen konnte, womit dessen Nationalmannschaftskarriere beendet war. In der Rückrunde 2009 war er bei Borussia Dortmund unter Vertrag und trat im Spiel gegen den VfL Wolfsburg viel zu hart zu. Er traf Makoto Hasebe am Kopf und der musste anschließend mit einem dicken Kopfverband blutend vom Platz. Aber auch für den Übeltäter war das Spiel wegen eines Platzverweises damit beendet.



Stollen voran

Im selben Jahr traf es wieder einen Spieler des VfL Wolfsburg. Diesmal war Edin Dzeko derjenige, der den Fußballschuh eines Kollegen ins Gesicht bekam. Der Missetäter war Andreas Wolf vom 1. FC Nürnberg. Die Auswirkungen waren aber nicht ganz so schlimm, auch wenn es ganz schlimm aussah. Dennoch ist es unverständlich, dass Wolf dafür noch nicht einmal eine gelbe Karte gezeigt bekam. Aber Dzeko ließ sich von diesem Foul nicht beirren und legte bis heute ja eine steile Karriere hin.


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Würgegriff

Manche Spieler sehen doch so aus, als könnten sie niemandem etwas zuleide und wenn sie dann auch noch sehr gut Fußball spielen, bekommen sie oft sehr viel ab. Mehmet Scholl war so einer, der seine Gegenspieler mit seinen Tricks in den Wahnsinn trieb, bis diese ausrasteten. Im Jahr 2000 brannten Stig Töfting vom HSV die Sicherungen durch und er würgte den Spieler vom FC Bayern München auf dem Platz. Der Däne hatte seine Aggressionen aber auch neben dem Platz oft nicht im Griff und musste später wegen wiederholter Kneipenschlägereien ins Gefängnis.



Faustschlag

Im Jahr 1987 ereignete sich das wohl skurrilste Foul in der Bundesliga. Der legendäre und berüchtigte Torwart Uli Stein hat es begangen. Der Mann, der damals beim HSV gespielt hat, war bekannt dafür, dass er kein Blatt vor den Mund nahm und wurde ein Jahr vorher während der Weltmeisterschaft aus dem Team suspendiert, weil er den Bundestrainer Suppenkasper nannte. Einige Monate später hat er dann beim Supercup gegen den FC Bayern München per Abstauber von Jürgen Wegmann das 1:2 hinnehmen müssen. Aus Frust boxte er den Stürmer einfach ins Gesicht. Später sagte er dann, dass er sich wirklich nicht mehr an diese Szene erinnern könne und er keine Ahnung hat, was ihn dazu geritten hätte.


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