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Formel1-Boss Ecclestone verbietet den Namen USF1 - Neuer Name: USGPE

Mit großer Spannung erwartet die Formel 1 den Start des US-amerikanischen Rennstalls USF1wir berichteten, aber nun sorgt Formel 1-Boss Bernie Ecclestone bereits für einen ersten Streit mit dem neuen Team. Wie das Magazin "Motorsport Total" berichtet, verbietet Ecclestone den Amerikanern ihren Namen USF1.

Der Grund: Ecclestone als der stärkste Mann im Rennsport ist Geschäftsmann durch und durch. Er hält sämtliche Namensrechte an den Ausdrücken "Formel 1" und "F1". Wer mit diesem Begriffen Werbung machen will, muss einfach ordentliche Lizenzzahlungen an seinen Formula One Management (FOM) leisten.

Trotzdem ein seltsames Vorgehen, ist es doch Ecclestone, der zuletzt vehement daran gearbeitet hatte, die Formel 1 auch in Nordamerika zu etablieren. Mit früheren Versuchen, wie dem Grand Prix von Indianapolis war man insgesamt gescheitert. Der riesige amerikanische Motorsport-Markt würde natürlich ungeahnte Vermarktungsmöglichkeiten bieten.

Nun aber verbietet er Ken Anderson und Peter Windsor – den Chefs des amerikanischen Teams – den Namen USF1 weiter zu führen. Daher wird der neue Name des Rennstalls wohl künftig USGPE (US Grand Prix Engineering) lauten. Ob dieses Verbot von Ecclestone und die Namensänderung letztlich wirklich nötig waren?

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