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Formel 1: Sebastian Vettel darf WM-Titel behalten

Gerade hat Sebastian Vettel seinen dritten WM-Titel eingefahren und bereitet sich auf die Festivitäten der nächsten Wochen, da drohte kurzfristig Ärger. Denn sein WM-Titel wackelte, und zwar bedenklich. Der Heppenheimer soll im letzten Formel 1-Rennen in Brasilien einen klaren Regelverstoß begangen haben. Die FIA brachte aber nun Licht ins Dunkel

Spanische Medien berichteten darüber, dass Sebastian Vettel während einer Gelb-Phase einfach einen Konkurrenten überholt hat. Und es existiert sogar angeblich ein Video von dem Vorfall. Der Heppenheimer fuhr unererlaubterweise am Toro Rosso-Piloten Jean-Eric Vergne vorbei. Nach den Regeln des Formel 1-Zirkus bekäme der Weltmeister damit eine Zeitstrafe von 20 Sekunden aufgebrummt. Das würde bedeuten, dass er auf den achten Platz zurückfallen würde. Der würde nicht mehr reichen, um in der Gesamtwertung auf Platz 1 zu stehen.

Neuer Weltmeister wäre dann Fernando Alonso. Der Spanier bereitete sich schon mal via Twitter auf eine mögliche Änderung in der Platzierung vor: "Ich brauche keine Wunder, ich mache meine Wunder mit richtigen Gesetzen." Nun hätte sein Arbeitgeber Ferrari nur noch Protest gegen die Wertung des Rennens in Sao Paulo einlegen müssen.

Doch hier wird Alonso wohl ausgebremst. Italienische Medien kündigten bereits an, dass der Rennstall darauf verzichten wird. Außerdem wird der FIA-Vizepräsident mit folgenden Worten zitiert: "Ferrari darf nicht auf diese Weise die Weltmeisterschaft gewinnen." Und inzwischen hat die FIA auch bestätigt, dass am Rennausgang nichts mehr geändert wird. Während des Rennens habe es widersprüchliche Flaggensignale gegeben, berichtet formel1.de. Und deswegen sei das Überholmanöver von Vettel kein Regelverstoß.

Es wäre aber auch eine merkwürdige Ironie des Schicksals. Denn in Sao Paulo agierte der Heppenheimer so vorsichtig, wie noch nie in dieser Saison, um ja nicht mit seinem eh schon angeschlagenen Auto auszufallen.

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