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Formel 1 GP von Südkorea: Alonso siegt, Vettel mit Riesenpech

Ziemlich sauer schaute Sebastian Vettel nach dem Formel 1 GP von Südkorea, denn in der 46. Runde ging sein Auto plötzlich in Flammen auf und er musste zusehen, wie Fernando Alonso den Sieg einfuhr. Damit bleibt Vettel WM-Vierter, bei einem Sieg hätte er die WM-Führung übernehmen können.

Für das Vettel-Team Red Bull war es insgesamt kein gutes Rennen, denn auch Mark Webber schied aus. Nachdem Sebastian Vettel sich überlegen die Pole Position geholt hatte und bis Runde 46 locker führte, war man voll auf Sieg im RB-Lager eingestellt. Aber dann qualmte der Formel 1-Wagen des Deutschen plötzlich und ging kurz danach in Flammen auf. Aus für Vettel kurz vor dem Sieg und der WM-Führung.

Der deutsche Formel 1-Pilot war sichtlich angefressen und haderte mit dem Schicksal: 'Das ist wirklich bitter, es wären sehr wichtige Punkte gewesen. Es ist gravierend für die Meisterschaftssituation, aber das ist wohl so ein bisschen die Story des Jahres.“ Damit bringt Vettel zum Ausdruck, dass Red Bull zwar den schnellsten Wagen liefert, aber auch den, der am schnellsten einen Schaden hat.

Vom Ausfall Vettels profierten die beiden Ferrari-Piloten. Fernando Alonso siegte, Felipe Massa belegte Platz 3. Auf den zweiten Platz fuhr Lewis Hamilton im Silberpfeil. Und Michael Schumacher raste mit einem vierten Platz ganz nah ans Treppchen. Dafür reichte es für den Kerpener aber nicht. Denn Fernando Alonso gewann im Ferrari den Großen Preis von Sükorea vor Hamilton und Massa, aber nur weil Sebastian Vettel neun Runden vor dem Ziel ausschied!

Die aktuelle Gesamtwertung nach dem neuen Punktesystem
1. Fernando Alonso (Ferrari) 231
2. Mark Webber (Red Bull Racing) 220
3. Lewis Hamilton (McLaren) 210
4. Sebastian Vettel (Red Bull Racing) 206
5. Jenson Button (McLaren) 189
6. Felipe Massa (Ferrari) 143
7. Robert Kubica (Renault) 124
8. Nico Rosberg (Mercedes) 122
9. Michael Schumacher (Mercedes) 66
10. Rubens Barrichello (Williams) 47
11. Adrian Sutil (Force India) 47
12. Kamui Kobayashi (Sauber) 31
13. Vitantonio Liuzzi (Force India) 21
14. Vitali Petrov (Renault) 19
15. Nico Hülkenberg (Williams) 18
16. Sébastien Buemi (Toro Rosso) 8
17. Pedro de la Rosa (Sauber) 6
18. Nick Heidfeld (Sauber) 6
19. Jaime Alguersuari (Toro Rosso) 3



Bild: formel1.de

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