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Formel 1 GP von Hockenheim: Alonso siegt nach Stallorder

Ferrari fährt einen Doppelsieg beim Großen Preis von Deutschland in Hockenheim ein und ist doch irgendwie der Verlierer dieses Formel 1-Wochenendes. Denn die Italiener müssen 100.000 Euro Strafe zahlen. Vielleicht ist es ihnen aber auch egal, den Doppelsieg kann ihnen keiner mehr nehmen.

Felipe Massa führte kurz vor Schluss beim Rennen in Hockenheim, als er über Kopfhörer aus der Box gesagt bekam, dass er doch bitte seinen Teamkollegen Fernando Alonso vorbei lassen solle. Der Brasilianer gehorchte brav und ließ den Spanier passieren. Der fuhr dann jubelnd als Erster über die Ziellinie. Massa schaute bei der Siegerehrung nicht besonders glücklich.

Die FIA verhängte nach dieser Stallorder eine empfindliche Strafe. 100.000 Euro müssen die Italiener überweisen. Das war eigentlich der einzige Aufreger in einem eher langweiligen Großen Preis von Deutschland. Hinter den beiden Ferraris fuhr Sebastian Vettel im Red Bull als Dritter durchs Ziel. Die McLaren-Piloten Lewis Hamilton und Jenson Button wurden Vierter und Fünfter in Hockenheim.

Vettels Teamkollege Mark Webber landete auf Platz 6. Nico Rosberg im Williams wurde Achter. Für Michael Schumacher war es erneut ein eher mittelmäßiges Rennerlebnis in seiner Comeback-Saison. Mit Rang 9 fuhr er der Musik mal wieder hinterher. Auch Nico Hülkenberg als 13., Adrian Sutil (17.) und Nico Hülkenberg (18.) beendeten das Rennen. Weil Red Bull übrigens keinerlei Stallorder vorgibt, wurden sie schon die 'Hornochsen' genannt, meldet WELT online. Ferrari zeigte jetzt, wie es anders geht und bestimmte, dass Fernando Alonso den Großen Preis von Deutschland gewinnen soll.

Die aktuelle Gesamtwertung nach dem neuen Punktesystem
1. Lewis Hamilton (McLaren) 157
2. Jenson Button (McLaren) 143
3. Mark Webber (Red Bull Racing) 136
4. Sebastian Vettel (Red Bull Racing) 136
5. Fernando Alonso (Ferrari) 123
6. Nico Rosberg (Mercedes) 94
7. Robert Kubica (Renault) 89
8. Felipe Massa (Ferrari) 85
9. Michael Schumacher (Mercedes) 38
10. Adrian Sutil (Force India) 35
11. Rubens Barrichello (Williams) 29
12. Kamui Kobayashi (Sauber) 15
13. Vitantonio Liuzzi (Force India) 12
14. Sébastien Buemi (Toro Rosso) 7
15. Vitali Petrov (Renault) 7
16. Jaime Alguersuari (Toro Rosso) 3
17. Nico Hülkenberg (Williams) 2



Bild: formel1.de

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