Excite

Formel 1 GP von Brasilien: Sebastian Vettel siegt und macht die WM wieder spannend

In einem eher unspektakulären Rennen beim Großen Preis von Brasilien in Sao Paulo siegte Sebastian Vettel vor seinem Teamkollegen Mark Webber. Der Drittplatzierte Fernando Alonso profitierte dabei vom Fairplay des Red Bull-Teams, denn Vettel bekam keine Stallorder, den in der WM besser platzierten Webber vorbei ziehen zu lassen. Lewis Hamilton wurde Vierter vor Weltmeister Jenson Button.

Ausgerechnet Ferrari profitiert also vom Fairplay des Red Bull-Teams. Beim Großen Preis von Deutschland pfiff das italienische Team noch auf das Stallroder-Verbot und wies Felipe Massa an, Teamkollegen Fernando Alonso vorbeiziehen zu lassen. Der Spanier hatte so sieben WM-Zähler mehr, Ferrari musste 100.000 Euro Strafe zahlen. Alonso muss nun im abschließenden Rennen in Abu Dhabi am 14. November 'lediglich' Zweiter werden, um sich den WM-Titel zu sichern.

Red Bull hatte schon vorher schon angekündigt, das Rennen fair ablaufen zu lassen. Und wahrscheinlich hätte Sebastian Vettel, der schon nach wenigen Metern die Führung übernahm und nicht mehr abgab, gar nicht darauf reagiert, wenn man ihm befohlen hätte, auf die Bremse zu treten, um Mark Webber gewinnen zu lassen. 'Das Wort Stallorder existiert in meinem Wortschatz gar nicht', sagte er laut SPIEGEL online.

Für die deutschen Fahrer war der insgesamt eher uninteressante Grand Prix von Brasilien erfolgreich. Nico Rosberg und Michael Schumacher, beide im Mercedes unterwegs, belegten Rang 6 und 7, der überraschend auf die Pole Position gebrauste Nico Hülkenberg im Williams wurde immerhin noch Achter. Sebastian Vettel aber gewann den Großen Preis von Brasilien in Sao Paulo und sorgte so dafür, dass die Entscheidung in der Fahrer-WM auf das letzte Rennen vertagt wurde.

Die aktuelle Gesamtwertung nach dem neuen Punktesystem
1. Fernando Alonso (Ferrari) 246
2. Mark Webber (Red Bull Racing) 238
3. Sebastian Vettel (Red Bull Racing) 231
4. Lewis Hamilton (McLaren) 222
5. Jenson Button (McLaren) 199
6. Felipe Massa (Ferrari) 143
7. Nico Rosberg (Mercedes) 130
8. Robert Kubica (Renault) 126
9. Michael Schumacher (Mercedes) 72
10. Rubens Barrichello (Williams) 47
11. Adrian Sutil (Force India) 47
12. Kamui Kobayashi (Sauber) 32
13. Nico Hülkenberg (Williams) 22
14. Vitantonio Liuzzi (Force India 21
15. Vitali Petrov (Renault) 19
16. Sébastien Buemi (Toro Rosso) 8
17. Pedro de la Rosa (Sauber) 6
18. Nick Heidfeld (Sauber) 6
19. Jaime Alguersuari (Toro Rosso) 3



Bild: formel1.de

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2022