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Formel 1: Bernie Ecclestone droht Ärger wegen Bestechung

Die deutsche Staatsanwaltschaft hat den nächsten dicken Fisch an der Angel. Bernie Ecclestone wird wegen Zahlung von Bestechungsgeldern angeklagt. Aber der Formel 1-Boss sieht dem gelassen entgegen. Er hat eine vollkommen andere Version der Geschichte.

Es geht um einen Vorfall aus dem Jahr 2005. Damals sollte die Formel 1 verkauft werden und Bernie Ecclestone wollte dafür den früheren BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky einsetzen. Der Brite zahlte dem Finanzboss der Bayerischen Landesbank dafür 34 Millionen Euro. Das Gericht sieht dies als Bestechung an.

Gribkowsky selbst hat längst gestanden. Da er das Geld entgegen nahm und dazu noch nicht versteuerte, wurde er vor einem Jahr zu einer Gefängnisstrafe von 8,5 Jahren verurteilt. Im Zuge dessen nahm sich die Staatsanwaltschaft dann Bernie Ecclestone vor.

Doch der 82-Jährige ist sich keiner Schuld bewusst. Er stellt dies eher als Erpressung dar. Es sei ein Schweigegeld gewesen, weil Gribkowsky gedroht habe, ihn bei den englischen Steuerbehörden anzuzeigen. Bernie Ecclestone wolle sich vor einem deutschen Gericht stellen, wenn er denn vorgeladen werde, sagte er der BILD-Zeitung. Mit einer Verurteilung rechnet er wohl aber nicht.

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