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Ferrari verzichtet nach Ford-Klage auf den Namen F150

Es ist eindeutig die erste Niederlage der noch gar nicht begonnenen Saison für Ferrari in der Formel 1 – nach dem gestern bekannt gewordenen Streit mit dem US-amerikanischen Autokonzern Ford werden die Italiener ab sofort auf die Nutzung des Namens F150 verzichten. Der neu präsentierte Rennbolide, mit dem Alonso wieder Weltmeister werden soll, wird demnach künftig einen erweiterten Namen tragen.

Ab sofort also darf nicht mehr die Rede sein vom Ferrari F150, die offizielle Bezeichnung lautet nun F150th Italia. Für Anhänger von Ferrari dürfte das nicht mehr als eine Haarspalterei sein, aber Ferrari erklärte, ursprünglich habe man ohnehin diesen Namen wählen wollen, da sich die Zahl 150 schließlich auf die Unabhängigkeit Italiens bezieht.

Doch ganz offensichtlich wollte man keinen weiteren juristischen Streit mit Ford anfangen, und auch auf die 100.000 Dollar Schadenersatz kann man bei den Roten wohl verzichten. Man habe sich bei Ferrari nun aber endgültig dazu entschieden, den Namen anzupassen, um zu demonstrieren, 'dass in gutem Glauben und in komplett korrekter Weise' gehandelt wurde, so die Presseerklärung.

Schließlich habe man nie vorgehabt, ein Serienauto mit dem Namen F150 auf dem Markt zu bringen, der dann in Konkurrenz zu Ford meist verkauftem Wagen getreten wäre. 'Natürlich wird es keine Produktion von Einsitzern geben', so Ferrari-Boss Luca di Montezemolo. Der Streit zwischen Ford und Ferrari um den Namen F150 ist damit wohl schon wieder vom Tisch, zum Leidwesen der Italiener allerdings...

Quelle: Sport1.de
Bild: YouTube 1 und 2

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