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Flugangst von Hamburgs Paulo Guerrero zerstört möglicherweise Karriere

Es ist schon eine sehr kuriose und auch traurige Geschichte, die sich rund um Hamburgs peruanischen Superstar Paulo Guerrero seit einigen Tagen abspielt: Wegen akuter Flugangst schafft es der Fußballer derzeit nicht zurück zu seinem Arbeitgeber an die Elbe. Nach einer schweren Verletzung in der Hinrunde verweilte Guerrero die letzten Wochen in Peru und in den USA, ließ sich dort von Knie-Spezialisten behandeln.

Dann sollte Guerrero endlich heimkehren, doch daraus wurde nichts. Jetzt bestätigte sich offiziell, dass der Grund dafür seine immense Flugangst sei. Vor zwei Tagen erst scheiterte der vierte Versuch Guerreros einen Flug Richtung Hamburg zu nehmen. Immer wieder kehrte er am Flughafen oder in der unmittelbaren Nähe zu seinem Flieger wieder um.

Wie Bild.de jetzt berichtet, fühlte sich Guerrero wohl schon immer sehr unwohl im Flugzeug, dann kam es am 21. August zu einem Zwischenfall, als eine HSV-Maschine wegen Hydraulikproblemen in Paris notlanden musste. Alles zwar halb so wild, Guerrero aber erklärt: 'Ich habe laut geschrien im Flugzeug. Das war der schlimmste Moment in meinem Leben.'

Wie schlimm seine Angst danach war, zeigte sich am 4. Januar – da wollte er von Peru in die USA fliegen, saß schon an Bord, als er eine Panikattacke bekam und das Flugzeug wegen ihm umdrehen musste. 'Man muss mit dem Thema vorsichtig umgehen', erklärte HSV-Trainer Labbadia nun unter der Woche. Nun bastelt man in Hamburg an einer Lösung, wie man den Paulo Guerrero trotz Flugangst zurück zum HSV holen könnte.

Bild: Yuicho Kosio (Flickr), YouTube

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