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Floyd Landis bekräftigt seine Doping-Vorwürfe gegen Contador

Für den spanischen des Dopings überführten Rad-Profi Alberto Contador kommt es nach dem Schuldspruch durch den Radverband UCI immer dicker – nun erneuerte der US-Amerikaner Flody Landis gegenüber der ARD-Sportschau seine Vorwürfe. Schon in der Vergangenheit hatte der ehemals selbst schuldig gesprochene Doping-Sünder immer wieder mit Andeutungen für Verwirrungen gesorgt.

Als erster Fahrer überhaupt erklärte Landis nun, die Einnahme des verbotenen Mittels Clenbuterol sei in der Radszene absolut üblich gewesen. 'Ich weiß, dass Fahrer Clenbuterol genommen haben. Ich denke, das Risiko heute ist größer als früher, als es noch keine Trainingskontrollen gab. Trotzdem bleibt das Risiko vergleichsweise klein, denn das Mittel ist in der Regel längst abgebaut, wenn eine Kontrolle kommt', so Landis freimütig.

Noch immer beteuert Alberto Contador, seine positive Dopingprobe sei durch verunreinigtes Fleisch entstanden, doch diesen Ausführungen misst Landis keinerlei Bedeutung bei. Zudem war innerhalb der Ermittlungen nichts heraus gekommen, das die Erklärungen des Spaniers unterstützt hätten. Selbst Contadors Fleischer wurde eingehend untersucht, der Spanier steht derzeit also mit dem Rücken zur Wand.

Seine Informationen bezieht Floyd Landis noch immer aus seiner Zeit, als er gemeinsam mit Lance Armstrong für US-Postal fuhr. 'Es ist sehr einfach, Anabolika oder etwas in der Art zu nehmen und Bluttransfusionen zu machen. All das kann man einfach machen ohne erwischt zu werden, und wir haben das regelmäßig getan', so Landis. Für Alberto Contador wird der Boden nach den neuerlichen Offenbarungen von Floyd Landis immer dünner.

Bild: Youtube 1 und 2

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