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FC Porto nicht in Champions League wegen Bestechungsskandal

Der portugiesische Meister und Sieger der Königsklasse im Jahre 2004 – der FC Porto – darf in der kommenden Saison nicht in der Champions League starten, dies gab die UEFA nun offiziell bekannt und zeigte damit eindeutig, dass man im Rahmen der geltenden Statuten hart durchgreifen will.

Der FC Porto war im Jahre 2003/04 beteiligt am Schiedsrichter-Bestechungsskandal, im Zuge dessen es zu Ergebnisabsprachen gekommen war.

Noch im Mai hatte der portugiesische Verband lediglich einen 5-Punkte-Abzug sowie eine äußerst niedrige Geldstrafe in Höhe von 150.000 Euro verhängt. Da der FC Porto mit einem Vorsprung von 20 Punkten Meister vor dem Zweiten Sporting Lissabon wurde, kam dies einer sehr milden Strafe gleich. Jetzt hat die UEFA ein Machtwort gesprochen und FC Porto aus der Championsleague verbannt. Der Club kündigte allerdings bereits an, in Berufung gehen zu wollen, da das Urteil ihrer Meinung nach nicht rechtskräftig sei.

Lachender Dritter wird nun der Aufsteiger Vitoria Guimares sein. Das Team hatte in seiner ersten Saison in der höchsten Spielklasse Portugals überraschenderweise Platz drei erreicht und würde nun durch den Ausschluss des FC Porto, aufgrund der Bestechung, die direkte Qualifikation zur Champions League erhalten.

Quelle: Kicker.de
Bild: Youtube

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