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Farfan will Schalke verlassen, doch bekommt Ärger mit Magath

Was sich Schalkes Offensivspieler Jefferson Farfan während seines Urlaubs leistete, ist schon ein starkes Stück und hat nun völlig zurecht zu einem handfesten Streit mit seinem Trainer Felix Magath geführt – in seiner Heimat hatte er in einem Zeitungsinterview davon geredet, mit sofortiger Wirkung den Verein verlassen zu wollen, er habe zahlreiche konkrete Angebote und plane nicht mehr zum FC Schalke zurück zu kehren.

Doch davon wusste bei den Schalkern freilich niemand etwas, und Verständnis dafür hatte man schon gar nicht, vor allem nicht, als Farfan mit einigen Tagen Verspätung erst wieder zum Trainingsauftakt der Mannschaft ins Trainingslager nachgereist war. Dort allerdings war nicht mehr viel zu hören von den großen Tönen, offensichtlich gab es mächtig Ärger mit Felix Magath, der sofort eine saftige Geldstrafe verhängte.

Zudem gab sich der stets strenge Trainer keine Blöße: 'Das ist aus meiner Sicht eine unerträgliche Situation. Die Spieler haben Verträge unterschrieben und müssen sich daran halten. Auf irgendwas muss man sich ja verlassen können.' Dennoch aber gibt es keinen Grund für Magath hektisch zu werden, er ließ Jefferson Farfan noch eine Hintertür offen: 'Natürlich gibt es Konsequenzen, aber mit Geld kann man fast alles wieder gutmachen.'

Wer aber Farfan während des Trainingslagers gesehen hat, der dürfte nicht mehr daran glauben, dass der Peruaner in der Rückrunde noch für die Blauen auf dem Platz stehen wird. Laut Sport1.de macht er keinen Hehl aus seiner Lustlosigkeit. 'Es interessiert mich nicht, was ein Spieler irgendwo äußert, sondern nur, was er mir sagt', erklärte Magath selbstbewusst. Der Ärger zwischen Farfan und Magath scheint gerade erst angefangen haben.

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