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Fabel-Weltrekord von Usain Bolt

Mit einem unglaublichen Fabelweltrekord sicherte sich Olympiasieger Usain Bolt aus Jamaika am Sonntag bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin die Goldmedaille im 100 Meter Sprintfinale der Männer. Für den Deutschen Leichtathletikverband (DLV) war es ein erfolgreiches Startwochende. Nadine Kleinert und Ralf Bartels holten Silber und Bronze im Kugelstoßen, Jennifer Oeser gewann Silber im Siebenkampf.

Auf dieses Duell hatte die Sportwelt seit Wochen gewartet. Tyson Gay aus den USA forderte Olympiasieger Usain Bolt aus Jamaika bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin heraus. Im Halbfinale machte Bolt erstmal die üblichen Mätzchen und produzierte prompt einen Fehlstart. Im zweiten Versuch qualifizierte er sich dann für den Endlauf.

Dort sprintete er los wie ein geölter Blitz. Tyson Gay und Bolts Landsmann Asafa Powell kamen nicht hinterher. Bolt überquerte nach 9,58 Sekunden die Ziellinie und unterbot seinen eigenen Weltrekord um elf Hundertstel Sekunden. Tyson Gay gewann Silber, Powell freute sich über Bronze. Und natürlich werden in den nächsten Tagen Doping-Verdächtigungen ausgesprochen. Daran werden die Jamaikaner dann aber selbst schuld sein. Dopingkontrolleure hatten es in den letzten Tagen schwer, die Sprinter überhaupt zu Gesicht zu bekommen.

Der Weltrekordlauf von Usain Bolt

Etwas untergegangen sind die guten Leistungen der deutschen Teilnehmer. Kugelstoßer Ralf Bartels sicherte sich am Samstag die Bronzemedaille. Noch erfolgreicher war Nadine Kleinert im Kugelstoßen der Frauen. Sie gewann die Silbermedaille. Genau wie Jennifer Oeser im Siebenkampf. Aber über allem strahlt der Weltrekord von Weltmeister Usain Bolt.

Bild: eurosport.de

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