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Europa League Viertelfinale: HSV schlägt Lüttich, Wolfsburg raus!

Neben dem FC Bayern in der Champions League hat nun auch der Hamburger SV in der Europa League das Viertelfinale erfolgreich überstanden und darf weiter vom großen Finale in der heimischen Arena träumen. Der Elf von Bruno Labbadia gelang in einem hitzigen Rückspiel gegen Standard Lüttich ein hoch verdientes 3:1, dabei wusste vor allem Goalgetter Mladen Petric voll zu überzeugen.

Doch eigentlich hatten alle mit einem richtigen schwierigen Spiel gerechnet, nach dem knappen 2:1 im Hinspiel erwartete die Hanseaten in Belgien ein regelrechter Hexenkessel, aber der HSV behielt die Nerven. Von Beginn an spielte man hoch konzentriert und versuchte die Spannung aus dem Spiel zu nehmen – gleich erspielte sich Hamburg einige gute Gelgenheiten, die Mladen Petric bereits in der 20. Minute per Kopf zum 1:0 nutzte.

Doch Lüttich kam noch einmal zurück und erzielte etwas überraschend ein Abseitstor durch de Camargo, das aber nicht abgepfiffen wurde. Nun stand das Stadion Kopf, doch nur nur zwei Minuten später folgte der große Auftritt von Petric – eine schöne Flanke hämmerte Stürmer mit einem perfekten Fallrückzieher unhaltbar ins Tor, jetzt war der Willen von Standard Lüttich gebrochen. In der zweiten Hälfte spielte Hamburg das Match überlegen nach Hause, und in der Nachspielzeit durfte sogar der eingewechselte Flaschen-Sünder Guerrero noch zum 3:1 erhöhen.

Während der HSV nun davon träumt, das Finale in der Europa League im heimischen Stadion zu bestreiten, sind für den Deutschen Meister aus Wolfsburg alle Hoffnungen begraben. Der VfL verlor auch das Rückspiel im eigenen Stadion mit 0:1 gegen den FC Fulham, vor allem das frühe Gegentor nach bereits 23 Sekunden durch Zamora versetzte die Wölfe dabei in einer Art Schockstarre, aus der sie sich nicht mehr befreien konnten.

Wolfsburg hätte das Spiel gewinnen müssen, nachdem man im Hinspiel mit 1:2 verloren hatte – doch gegen kompakt und clever verteidigende Engländer fanden Misimovic, Dzeko und Co einfach kein Mittel. Zu einfallslos agierten die Niedersachsen über 90 Minuten in der Offensive, so dass nun für Trainer Köstner im Viertelfinale der Europa League Schluss war. Alle Hoffnungen ruhen nun auf dem Hamburger SV, der nun schon zum zweiten Mal in Folge im Halbfinale der Europa League steht.

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