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Europa League Halbfinale: HSV nach 1:2 in Fulham unglücklich raus

Der Hamburger SV ist trotz Trainerwechels im Halbfinale der Europa League an dem FC Fulham gescheitert – nach einem 0:0 im Hinspiel unterlagen die Hanseaten in London mit 1:2. Das Aus so kurz vor dem großen Ziel kann eindeutig als unglücklich bezeichnet werden, schließlich sah man über lange Zeit wie der sichere Sieger der Partie aus.

Fulham begann zwar motiviert und druckvoll, und der HSV hatte schon nach wenigen Minuten eine Schrecksekunde zu verkraften, als Rost zweimal perfekt gegen einen Angreifer parierte, in der Folge aber fanden die Hamburger immer besser ins Spiel. Kein Vergleich mehr zu der desaströsen Leistung beim 1:5 in Hoffenheim am vergangenen Spieltag der Bundesliga.

Dann folgte die 22. Minute, ein Freistoß für den HSV, und Stürmerstar Mladen Petric haute das Leder aus über zwanzig Metern perfekt in das Tor der Engläder. Die Tür zum Finale im eigenen Stadion stand nun ganz weit offen. Und der HSV spielte klever weiter, blieb selbst weiterhin gefährlich und ließ nur wenige Chancen der Gastgeber zu.

In der zweiten Halbzeit versuchte Hamburg Tempo aus der Partie zu nehmen, dies gelang auch einigermaßen gut, doch dann schlug in der 69. Minute plötzlich die Stunde von Davies. Der wurde im Strafraum angespielt, ließ Demel alt aussehen und erzielte den Ausgleich – nun stand das Stadion Kopf und Fulham brauchte nur noch einen weiteren Treffer, um ins Finale einzuziehen.

Hamburg wirkte eigentlich nicht unbedingt geschockt, versuchte ruhig weiter zu spielen, doch dann kam die Wende. Ecke über rechts, der Ball prallt unglücklich vor die Füße von Gera, der aus fünf Metern zur Führung einschoss. Jetzt ging kaum noch etwas nach vorne beim HSV, der Schock saß tief, und auch van Nistolrooj vergab in der letzten Minute die einzige echte Chance – das Aus für Hamburg im Halbfinale der Europa League.

Bild: Youtube 1 und 2

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