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Europa League: Frankfurt souverän, Freiburg verliert

Während bei Eintracht Frankfurt eitel Sonnenschein in der Europa League herrscht, ist man beim SC Freiburg etwas sauer: Die Hessen setzten sich locker mit 3:0 bei APOEL Nikosia aus Zypern durch - die Freiburger dagegen boten zwar eine gute Leistung beim FC Sevilla, aber brachten sich durch eine Rote Karte um die Früchte.

Es war relativ schnell klar, dass die Frankfurter beim zypriotischen Gegner die bessere Mannschaft war. Es musste aber erst ein abgefälschter Ball her, der das 1:0 brachte. Sebastian Jung wollte eigentlich flanken, aber ein Spieler von APOEL fälschte unhaltbar ab. Mit diesem Ergebnis ging es dann in die Pause.

In der zweiten Hälfte machte Eintracht Frankfurt mit einem Doppelschlag schnell alles klar. Erst traf Srdjan Lakic, kurz darauf erneut Sebastian Jung. Danach brachte der Bundesligist die Führung routiniert über die Bühne. Das Team von Armin Veh führt nun seine Europa League-Gruppe souverän an. Es war bereits der zweite 3:0-Erfolg in der Gruppenphase.

Christian Streich, Trainer vom SC Freiburg, war nach der 0:2-Niederlage aufgrund von Undiszipliniertheiten seiner Spieler sichtlich angefressen. Mit einem 0:0 ging es beim FC Sevilla in die Pause, was nicht zuletzt das Ergebnis einer guten Freiburger Leistung war. Aber in der 62. Minute holte sich Fallou Diagne die Rote Karte und sorgte für einen Efmeter, den Diego Perotti verwandelte. Danach drückte Freiburg in Unterzahl auf den Ausgleich. Aber eine Unachtsamkeit sorgte kurz vor dem Abpfiff für das 2:0 durch Carlos Bacca. Der SCF hat damit in der Europa League erst einen Punkt auf seinem Konto.

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