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Europa League Achtelfinale: Werder raus, HSV und Wolfsburg knapp weiter

Eigentlich hatten alle drei verbliebenen deutschen Teams sehr gute Ausgangspositionen in den Rückspielen der Achtelfinale in der Europa League – am Ende musste richtig gezittert werden, und Bremen verpasste dabei den Sprung in die nächste Runde. Nach einem eigentlich guten 1:1 Hinspiel in Valencia, folgte ein sensationelles Spiel im Bremer-Weserstadion, bei dem am Ende ein 4:4 das Aus für die Hanseaten bedeutete. Allerdings bekamen die Zuschauer dafür tatsächlich einiges geboten – über 90 Minuten ging es ständig rauf und runter.

Schon nach zwei Minuten hatte Superstar Villa das erste Tor für die Spanier erzielt, und nur zehn Minuten später stand es durch Mata bereits 2:0. Doch Bremen kam zurück, erzielte in der 26. Spielminute durch Almeida den Anschlusstreffer, doch noch vor der Pause war es wieder David Villa, der auf 1:3 erhöhte. Nach der Pause ging alles ganz schnell, und man dachte, Bremen würde es noch einmal schaffen – Frings in der 57. per Elfmeter und Marin in der 62. sorgten für den zwischenzeitlichen Ausgleich.

Doch die Freude währte nicht lange, nur drei Minuten später erzielte Villa wieder die Gästeführung – Werder Bremen warf nun noch einmal alles nach vorne, hatte zahlreiche sehr gute Chancen, erzielte aber erst in der 84. Minute durch Pizarro den Ausgleich. Die restlichen zehn Minuten inklusive Nachspielzeit reichten Werder dann nicht mehr, den notwendigen Siegtreffer zu erzielen – das Aus im Achtelfinale der Europa League. Besser machte es da der HSV, auch wenn das Rückspiel gegen Anderlecht nicht viel weniger dramatisch war.

Nach dem 3:1 im Hinspiel sah alles nach einer leichten Aufgabe aus, und als Boateng kurz vor der Pause sogar das 0:1 erzielte, war wohl vielen ein Stein vom Herzen gefallen. Aber in den letzten beiden Minuten vor der Pause konnte Anderlecht durch Lukaku und Suarez das Blatt auf 2:1 wenden. Jetzt wurde es wieder ganz eng, doch Jansen erzielte mit einer tollen Aktion in der 54. Minute das wichtige 2:2. Doch wieder kam Anderlecht zurück – innerhalb von nur sechs Minuten erhöhten Biglianund Boussoufa auf 4:2.

Der HSV stand nun kurz vor dem Aus, doch dann war es wieder einmal Petric, der mit seinem Treffer in der 75. Minute für den Endstand sorgte, der dann über die Zeit gebracht werden konnte. Erst in der Verlängerung hingegen fiel die Entscheidung beim VfL Wolfsburg – daheim musste man ein 1:1 aus dem Hinspiel verteidigen, doch geriet der Deutsche Meister in der 21. Minute durch Kasaev in Rückstand. Es dauerte bis zur Mitte der zweiten Halbzeit, ehe der eingewechselte Obafemi Martins zum 1:1 ausgleichen konnte.

In der Zwischenzeit hatten die Russen zahlreiche gute Chancen liegen gelassen, ein weiterer Treffer hätte für den VfL das sichere Aus bedeutet. In den letzten Minuten drängte Wolfsburg auf den Siegtreffer, ein reguläres Tor durch Dzeko in der 90. Minute aber wurde wegen Abseitsposition aberkannt. In der Verlängerung passierte nicht mehr allzu viel, und als alle schon mit einem Elfmeterschießen gerechnet hatten, erzielte der VfL durch Gentner in der letzten Minute der Nachspielzeit das entscheidende 2:1 über Kazan und man hatte das Achtelfinale der Europa League mit einem blauen Auge überstanden.

Quelle: Kicker.de
Bild: Youtube 1 und 2

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