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Leverkusen verliert im Achtelfinale der Europa League mit 2:3 gegen Villareal

Man merkte es deutlich, durch die zuletzt immer stärkeren Auftritte in der Bundesliga agierte der Tabellenzweite Bayer Leverkusen im Achtelfinale der Europa League mit mächtig Selbstbewusstsein gegen Villareal. Trotz einer über 90 Minuten starken Leistung endete das wichtige Spiel letztlich mit einem tragischen 3:2 für die Spanier, und das im Hinspiel in der BayArena.

Zwar merkte man den Spaniern ihre Klasse über große Teile des Spiels an, doch Leverkusen war ununterbrochen die spielbestimmende Mannschaft, hatte schon schnell einige gute Möglichkeiten und ging folgerichtig in der 33. Minute durch einen wundervollen Distanzschuss durch Kadlec in Führung. Als sich aber alle schon auf die Halbzeit freuten schlugen die Spanier aus dem absoluten Nichts nach Abwehrfehler durch Rossi in der 42. Minute zu.

Nach der Pause dann versuchte Bayer wieder an die starken Leistungen anzuknüpfen, doch trotz Überlegenheit wurden keine großen Torchancen generiert. Und so kam, was kommen musste – wieder war es Villareal, das seine wenigen Möglichkeiten eiskalt ausnutzte, Nilmar erzielte in der 70. Minute das 1:2, das das Spiel zu diesem Zeitpunkt einfach auf den Kopf stellte.

Doch Leverkusen fand die passende Antwort. Nur zwei Minuten später behielt Gonzalo Castro die Nerven und traf zum völlig verdienten Ausgleich. Leverkusen warf nun alles nach vorne, konnte aber gute Möglichkeiten wieder nicht nutzen. Und dann der Schock in der vierten Minute der Nachspielzeit – wieder war es der Brasilianer Nilmar, der einen Konter zum tragischen 2:3 für die Spanier ausnutzte. Für Leverkusen wird es nun sehr schwer, das Achtelfinale in der Europa League zu überstehen.

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