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Erster erfolgreicher Test für Schumacher in Jerez

Fast exakt zwei Monate vor seinem großen Comeback in der Formel 1 konnten Motorsportfans erstmals ihr Idol Michael Schumacher wieder bei der Arbeit in einem Rennauto erleben. Seine ersten Testrunden drehte der Rekordweltmeister am gestrigen Dienstag im spanischen Jerez – und die fielen laut den Worten Schumis trotz nervigen Regens insgesamt sehr positiv aus.

Zwar darf Michael Schumacher aufgrund der Regelungen noch nicht mit einem richtigen Formel 1-Rennwagen testen, um sich aber wieder langsam an das Gefühl eines solchen PS-Boliden heranzuwagen, dreht Schumi in Jerez nun drei Tage lang seine Runden mit einem etwas leistungsschwächeren GP2-Auto. Nach dem ersten Tag erklärte er: 'Der Tag heute war schon allein deshalb gut, weil ich nach langer Zeit mal wieder in einem Auto fahren konnte, dass annähernd an die Formel 1 heran kommt.'

Im andalusischen Jerez drehte Schumacher an seinem ersten Testtag stolze 51 Runden und legte dabei mal eben locker über 200 Kilometer zurück. Da es aber ständig nieselte, konnte nicht wie geplant auf Slicks gefahren werden, Schumi war ausschließlich auf Regenreifen unterwegs. Die gute und wichtigste Nachricht aber lautete nach den Test – der Nacken hält! Dazu der Rekordweltmeister: 'Es geht doch gar nicht darum, ob der Nacken hält. Da habe ich überhaupt keine Bedenken gehabt.'

Mit dabei in Andalusien waren Schumachers neue Konstrukteure bei Mercedes – Peter Bonnington und Andrew Shovlin sowie der private Physiotherapeut aus der Sportklinik Bad Nauheim. Für sie alle kommt es bei den ersten Tests darauf an, sich auf einander abzustimmen. Heute geht es mit den Testfahrten weiter, leider ist aber auch wieder Regen vorausgesagt – allerdings sollte das dem einstigen Regengott Schumacher nichts ausmachen. Motorsportfans kommen bei den ersten Testfahrten ihres Idols Schumi jedenfalls voll auf ihre Kosten...

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