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Ergebnisse DFB-Pokal Viertelfinale: Augsburg, Bremen, Bayern und Schalke im Halbfinale

Der DFB-Pokal – so sagt man im Fußball – ist im Grunde der einfachste, schnellste und kürzeste Weg ins internationale Geschäft. Und wer es erst einmal ins Viertelfinale des Pokals geschafft hat, der möchte natürlich gerne auch die nächsten beiden Schritte zum Finale in Berlin gehen. Naturgemäß aber gab es bei den Viertelfinals wieder einmal eben genau so viele Gewinner wie Verlierer. Nachdem sich Werder Bremen bereits am Dienstag nach einem spannenden Spiel gegen Hoffenheim mit 2:1 durchsetzen konnte, standen am gestrigen Mittwoch weitere heiße Begegnungen an.

Dabei tat sich Rekordmeister Bayern München anfangs schwer gegen den Zweitligisten Greuther Fürth – nach Führung durch Müller in der 5. Minute geriet München durch Tore von Nöthe und Allagui vor der Pause sagenhaft mit 1:2 in Rückstand. Erst in der zweiten Halbzeit besann man sich auf seine Stärken und konnte innerhalb von 20 Minuten durch Robben, Ribéry und Lahm auf 4:2 erhöhen. Nun lief es für die Bayern wie geschmiert, und am Ende stand es nach einem weiteren Treffer durch Robben und einem Eigentor gar 6:2 für den Rekordmeister.

Im nun anstehenden Halbfinale des DFB-Pokals trifft Bayern jetzt auf den FC Schalke – dieser setzte sich gestern deutlich weniger spektakulär gegen den drittklassigen VfL Osnabrück durch. In einem stark durch Taktik geprägten Spiel brauchten die Knappen ganze 60 Minuten, ehe Kevin Kuranyi endlich das erlösende 1:0 erzielen konnte. In der Folge verwaltete der FC Schalke die knappe Führung und erwartet nun am 23.03. den großen FC Bayern vor heimischem Publikum – das Spiel dürfte ein echtes Highlight werden.

Für die größte Überraschung im DFB-Pokal sorgte derweil der Zweitligist FC Augsburg – daheim setzten sie sich am Abend mit 2:0 gegen den 1. FC Köln durch. Dabei wurde es den starken Augsburgern durch Schiedsrichter Kienhöfer etwas zu leicht gemacht - in den 90 Minuten stellte er insgesamt drei Kölner Spieler mit Rot oder Gelb-Rot vom Platz – allesamt sehr harte Entscheidungen.

So sah Chihi bereits in der 30. Minute nach einer nicht ganz so schwerwiegenden Rangelei glatt Rot, und dann schaffte es der Schiedsrichter noch, Lukas Podolski kurz nach seiner Einwechslung erst die Gelbe und dann wegen Meckerns direkt noch die Gelb-Rote zu zeigen. Als dann noch Petit kurz vor Schluss ebenfalls mit Gelb-Rot vom Platz musste, war das Trippel für den 1. FC Köln voll und damit der Traum vom Halbfinale im DFB-Pokal endgültig geplatzt.

Quelle: Kicker.de
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