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Erfolgreiche Operation nach der Horror-Verletzung von Matias Concha

Es war das brutalste und wohl fürchterlichste Foul der letzten Jahre in der Fußball Bundesliga – jetzt gab der VfL Bochum bekannt, dass die Operation nach dem Schien- und Wadenbeinbruch von Matias Concha erfolgreich verlaufen sei. Mit insgesamt vier Schrauben und einem Nagel im Bein des Verteidigers wurde der Bruch stabilisiert und soll auf diese Weise problemlos in den kommenden Monaten ausheilen.

Durchgeführt wurde die komplizierte Operation noch direkt in Berlin im Anschluss an das Spiel des VfL gegen Union. Im Unfall-Krankenhaus Berlin-Marzahn liegt Matias Concha seither und hat bereits erste Gehversuche auf Krücken hinter sich. Wie Sport1.de und Bild berichten, herrschen bei dem Schweden bislang in erster Linie Resignation und Verbitterung vor.

Bis auf seine Mutter und seinen Bruder, die eigens aus Schweden anreisten, wollte er bis dato niemanden empfangen. Auch einen Besuch des Verursachers Younga-Mouhani lehnte er ab. Zunächst wurde vermutet, der Spieler von Union Berlin würde Concha im Krankenhaus besuchen und sich noch einmal persönlich entschuldigen, doch darauf scheint der Bochumer derzeit überhaupt keine Lust zu haben...

Insgesamt aber verläuft der Heilungsprozess nach Plan, so Mannschaftsarzt Dr. Karl-Heinz Bauer. 'Da es ein glatter Burch ist, sind wir optimistisch, dass keine Komplikationen auftreten werden', so der ärztliche Leiter des Knappschafts-Krankenhauses Dortmund. Ob sich Concha und Younga-Mouhani noch einmal vertragen werden, wird sicherlich auch davon abhängen, in wie weit nach der Operation alles glatt laufen wird.

Bild: YouTube

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