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EM 2020: DFB bestimmt vier mögliche Spielorte

UEFA-Chef Michel Platini hatte vor wenigen Wochen seine Idee von einer auf dem ganzen Kontinent ausgetragenen Europameisterschaft im Jahr 2020 vor einer UEFA-Kommission durchgesetzt. Nun ist man in jedem europäischen Land fleißig dabei, mögliche Spielorte zu bestimmen. In Deutschland ist man damit schon durch, die Stadien stehen fest.

Der DFB schickt seine vier größten Stadien ins Rennen. Sie stehen in Dortmund, Berlin, München und Stuttgart. Für die Vorrunde schreibt die UEFA eine Sitzpatzkapazität von 50.000 vor. "Das bedeutet, dass wir uns mit einem dieser vier Stadien für Vorrundenspiele bewerben können", sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach.

Für die letzten drei Gruppenspiele fordert die UEFA eine Kapazität von 70.000. Dies könnte das Olympiastadion in Berlin stemmen. Höchstens vier Stunden Flugzeit, mehr sollen die Fans nicht zu den Spielen ihrer Teams reisen. "Entsprechend würde man als Konsequenz zwei Spielorte pro Gruppe zusammenstellen", so Niersbach. Die Bewerbungsphase läuft ab 2013, entschieden wird im Frühjahr 2014.

Der DFB hatte eh vor, sich um die Ausrichtung der EM 2020 zu bewerben. Da die Titelkämpfe nun in ganz Europa stattfinden werden, sollen so viele Spiele wie möglich nach Deutschland geholt werden. Andere Städte schauen aber nun in die Röhre. Auch Hamburg, Frankfurt und Gelsenkirchen hatten gehofft, in ihren Stadien EM-Spiele ausrichten zu dürfen.

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