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Eisschnelllauf-Team rast zu Gold

Mit einer großen Überraschung endeten die Eisschnelllauf-Wettbewerbe bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver. Die deutschen Eisschnelllauf-Frauen gewannen Gold im Teamwettbewerb. Ein gutes Ende aus deutscher Sicht fand auch der Wettbewerb im Viererbob. Andre Lange gewann Silber.

Es war ein dramatischer Wettkampf mit teilweisen kuriosen Slapstick-Einlagen des deutschen Teams. Anni Friesinger, die bestenfalls durchwachsene Olympische Spiele erlebte, stolperte und stürzte im Halbfinale kurz vor dem Ziel. Wie eine Schwimmerin versuchte sie sich über die Ziellinie zu retten. Als sie sie erreichte, hämmerte sie vor Wut die Fäuste aufs Eis. Doch kurz danach später lachte sie. Mit zwei Zehnteln Vorsprung erreichte das deutsche Team doch noch das Finale.

Im Endlauf mussten Stephanie Beckert, Daniela Anschütz-Thoms und Katrin Mattscherodt gegen Japan antreten. Anni Friesinger pausierte im Finale. Die anderen Läuferinnen lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Japanerinnen. Am Ende behielten die Deutschen mit drei Hundertsel Vorsprung die Oberhand. Gold für das deutsche Eisschnelllauf-Team.

Mit einer Silbermedaille beendet Andre Lange seine erfolgreiche Bobkarriere. Nachdem er im zweiten Lauf fast gestürzt wäre und nur auf Platz 3 des Gesamtklassements lag, schaffte er es noch auf den Silberrang. Die vier deutschen Bobfahrer sprangen vor Freude durch den Zielbereich, als der zweite Rang feststand. Im Medaillenspiegel ist Kanada, das in den Fun-Sportarten in den letzten Tagen Gold um Gold sammelte, nicht mehr einzuholen, Deutschland liegt auf Platz 2 und kann von den USA nur übertrumpft werden, wenn die Amerikaner das Eishockey-Finale gewinnen.

Bild: eurosport.de

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