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Drei Monate Sperre für Michael Phelps

Nach der Affäre um die Wasserpfeife und den Konsum von Marihuanawir berichteten – wird der 14-malige Olympiasieger Michael Phelps zu einer Sperre von drei Monaten verurteilt. Während dieser Zeit wird der Schwimmstar zudem keinerlei finanzielle Unterstützung erhalten, und allem Anschein nach wird sein Sponsor Kellog´s den Vertrag mit Phelps nicht weiter verlängern. Dies jedenfalls berichtet derzeit Sportal.de.

Finanziell aber dürfte es für Michael Phelps nicht allzu bitter werden, seine zahlreichen olympischen Goldmedaillen haben sich in den letzten Jahren gewiss ausgezahlt. Dennoch aber zeigt sich der Schwimmer nach der Marihuana-Affäre weiterhin reumütig: "Ich kann daraus lernen und versuchen, ein besseres Lebens als zuletzt zu führen", sagte er in einem Interview mit dem Fernsehsender WBAL.

Und andere Sponsoren scheinen die Geschichte um seinen mutmaßlichen Marihuana-Konsum auch nicht so hoch zu bewerten – schließlich gibt es in der Tat weitaus schlimmere Dinge, derer ein junger Mann sich schuldig machen kann. So sicherten die Firmen Omega und Speedo Michael Phelps eine Weiterführung der Unterstützung zu.

Auch scheint die Teilnahme an der WM Ende Juli in Rom trotz der dreimonatigen Sperre nicht gefährdet zu sein. Phelps kann in Ruhe seine Sperre absitzen, trainieren und dann Anfang Juli in Indianapolis an den Qualifikationen für die Weltmeisterschaft teilnehmen. Lediglich seinen ersten Wettkampf in diesem Jahr muss er von Anfang März auf Anfang Mai verlegen. Mit der Strafe einer dreimonatigen Sperre kommt Michael Phelps also relativ glimpflich davon.

Bild: Youtube

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