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Doping bei Olympia 2014 in Sotschi: Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle soll positiv getestet worden sein

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Bei den Winterspielen von Sotschi 2014 wurde der erste Doping-Fall bekannt: Die deutsche Olympia-Teilnehmerin, Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle, soll positiv auf verbotene Mittel getestet worden sein. Gerüchte um mögliches Doping von Sportlern in Sotschi kursieren schon seit mehreren Tagen.

In einer Mitteilung des Verbandes hieß es, am gestrigen Donnerstagabend sei der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) um 18.30 Uhr (21.30 Uhr Ortszeit) vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) darüber informiert worden, die A-Probe eines Sportlers habe "ein von der Norm abweichendes Ergebnis erbracht."

Für den heutigen Freitag seien sowohl die Öffnung der B-Probe als auch die Anhörung vor der IOC-Disziplinarkommission vorgesehen. Der deutsche Chef der Mission, Michael Vesper, werde danach offiziell über den aktuellen Stand des Verfahrens informieren.

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Der DOSB hat bisher keinen Namen offiziell genannt, aber laut Informationen der Nachrichtenagentur dpa ist die positive Probe einer Sportlerin vom Deutschen Skiverbandes (DSV) zuzuordnen. Es soll sich laut dpa um die Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle handeln. Zum DSV gehören die Sportarten Ski alpin, Langlauf und Skispringen, die Nordische Kombination, Biathlon, Skicross sowie Ski-Freestyle.

Florian Bauer, ein Experte der ARD, meint Insiderinformationen zu haben und sagte: "Es gibt eine Quelle (…), die sehr vertrauensvoll ist, die sagt, dass es um Biathlon geht." Schon seit mehreren Tagen kursieren Gerüchte um mögliches Doping von Sportlern in Sotschi. Bauer sagte: "Es hat sich gestern Abend schon heraus gestellt, dass es morgen einen oder mehrere Dopingfälle geben könnte. Nach unseren Informationen geht es um ein Stimulanzmittel."

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