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Die Weltmeister Ottmar Walter und Heinz Flohe sind gestorben

Mit Ottmar Walter und Heinz Flohe starben am Wochenende zwei deutsche Fußballweltmeister. Ottmar Walter gehörte der legendären Herberger-Elf an, die 1954 sensationell den haushohen Favoriten Ungarn im WM-Endspiel mit 3:2 schlug. Heinz Flohe gehörte dem Weltmeisterkader von 1974 an.

Der Euskirchener Flohe spielte fast seine ganze Karriere beim 1. FC Köln. Nur in seinem letzten Bundesligajahr wechselte er zum TSV 1860 München. 1970 bestritt er das erste seiner 39 Länderspiele. Dabei schoss er bis 1978 acht Tore. Sein größter Erfolg ist der WM-Titel von 1974. Dazu wurde er einmal Deutscher Meister und gewann drei Mal mit dem 1. FC Köln den DFB Pokal. Flohe starb am 15. Juni in Euskirchen im Alter von 65 Jahren. Seit Mai 2010 lag er nach einem Schwächeanfall im Wachkoma.

Ottmar Walter machte 1950 sein erstes Länderspiel. Insgesamt trug er bis 1956 21 Mal das deutsche Nationaltrikot und erzielte dabei zehn Tore. Von 1947 an war der gebürtige Kaiserslauterer beim 1. FCK. Zusammen mit seinem noch berühmteren Bruder Fritz Walter holte er die Deutsche Meisterschaft in den Jahren 1951 und 1953.

An einer großen Sensation war Ottmar Walter im Jahr 1954 beteiligt. Die deutsche Nationalmannschaft holte bei der WM in der Schweiz den Titel. Walter erzielte während des Turniers vier Tore. Im Alter von 85 Jahren starb er am 16. Juni in Kaiserslautern. Ottmar Walter litt an einer Alzheimer-Erkrankung.

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