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DFB-Pokal: Werder Bremen zieht ins Halbfinale ein

Der DFB-Pokal ist der kürzeste Weg, um sich für den Europapokal zu qualifizieren, sagte mal ein deutscher Trainer. Werder Bremen scheint diesen Weg in dieser Saison wieder gehen zu wollen. Der amtierende Pokalsieger setzte sich in einem spannenden, aber nicht hochklassigen Spiel mit 2:1 gegen die TSG Hoffenheim durch.

Eine ganz neue Methode, um den Platz von Eis und Schnee zu befreien zeigte vor dem Spiel der Platzwart des Bremer Weserstadions. Er nahm einfach ein Tornetz und zog es über den Rasen. Der Schnee blieb im Netz hängen, der Platz war schneefrei. Trotzdem konnte sich auf dem vereisten Geläuf kein technisch hochklassiges Spiel entwickeln.

Werder Bremen setzte Hoffenheim sofort unter Druck. Mit einem satten Freistoß in der 27. Minute brachte Verteidiger Naldo die Bremer in Führung. Danach passierte lange nichts mehr, Hoffenheim kam aber besser ins Spiel. In der Pause musste Tim Wiese in der Kabine bleiben, die Bandscheibe zwickte wohl. Sein Ersatz Christian Vander hielt, was zu halten war. In der 73. Minute war er aber machtlos gegen den Kopfball von Tagoe, der von Christian Eichner mustergültig bedient wurde. Aber schon drei Minuten später brachte Hugo Almeida die Hausherren mit einem Linksschuss wieder in Führung. Dabei blieb es bis zum Schluss.

Morgen wird das Viertelfinale dann komplettiert mit den Partien Bayern München gegen Greuther Fürth, Augsburg gegen den 1. FC Köln und VfL Osnabrück gegen Schalke 04. Vom Papier her sollten die Mittwochsspiele klare Angelegenheiten für die Bundesligisten sein. Werder Bremen hat es auf jeden Fall schon geschafft und steht im Halbfinale des DFB-Pokals.

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