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DFB-Pokal Halbfinale – Leverkusen nach 4:1 über Mainz im Finale von Berlin

Nach zähem Spiel und hartem Kampf zieht Bayer Leverkusen durch ein 4:1 nach Verlängerung gegen den Zweitligisten Mainz ins Finale des DFB-Pokals ein. Über weite Strecken des Spiels biss sich die Elf von Bruno Labbadia an der festen Abwehr der Mainzer die Zähne aus, wurde nach einem 1:1 über 90 Minuten sogar in die Verlängerung gezwungen. Dort aber drehten die Leverkusener dann mächtig auf und zogen sicher ins Finale von Berlin ein.

Leverkusen startete gut in die Partie, wollte schnell ein frühes Tor erzielen, aber daraus wurde nichts. Einige gute erste Chancen wurden nicht genutzt, und so wurde der Rest der Partie mehr oder weniger zur Qual für Leverkusen. Mainz machte hinten dicht, ließ kaum Chancen zu. Das Ergebnis, 0:0 zur Pause. Und auch nach dem Seitenwechsel ein kaum verändertes Bild, Bayer Leverkusen fiel kein wirkliches Rezept in diesem wichtigen DFB-Pokal Halbfinale ein.

Bis zur 80. Minute – endlich das so erlösende 1:0 für Leverkusen. Torwart Dimo Wache konnte einen Schuss von Renato Augusto nur abklatschen lassen, der eingewechselte Charisteas staubte zur Führung ab. Alle rechneten mit der Entscheidung, doch wie durch ein Wunder kam Mainz kurz vor Schluss noch durch einen kuriosen Treffer von Stürmer Bancé zum Ausgleich. Leverkusen musste zum Schock aller doch noch einmal in die Verlängerung.

Hier aber zeigte die Mannschaft von Labbadia dann doch ihr ganzes Können. Kurz nach Anpfiff der Verlängerung traf Arturo Vidal in der 92. Minute wieder zur Führung, der Bann war gebrochen. Mainz war jetzt wirklich chancenlos, und Bayer begann zu kombinieren. In der 104. Minute markierte Simon Rolfes das 3:1 und der Tscheche Kadlec legte in der 117. sogar noch das 4:1 nach. Mainz war geschlagen und Leverkusen steht im Finale des diesjährigen DFB-Pokals.

Quelle: Kicker.de
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